Dax dreht ins Minus – Merck-Aktien gefragt
Wirtschaft - aktuelle Fakten und Einordnung
Wirtschaft: Dax unter Druck in Frankfurt
Frankfurt/Main () – Der Dax ist am Donnerstag nach einem Start mit leichten Zugewinnen bis zum Mittag in den roten Bereich gedreht. Gegen 12:40 Uhr wurde der Leitindex mit rund 24.211 Punkten berechnet und damit 0,7 Prozent unter dem Vortagsniveau. An der Spitze der Kursliste rangierten Merck, MTU und Bayer, am Ende RWE, Siemens Healthineers und Siemens.
„Den Marktteilnehmer scheint immer mehr bewusst zu werden, dass die Ruhephase durch den US-Shutdown auch etwas Positives hatte“, kommentierte Marktanalyst Andreas Lipkow. „Nun wurde das leidige US-Schuldenthema lediglich auf Ende Januar prolongiert und die US-Preis- und Wirtschaftsdaten zeigen wieder das tatsächliche Bild der Konjunktur in den USA auf.“
Zudem dürfe nicht vergessen werden, dass der Dax innerhalb der letzten Handelswoche eine Kursperformance von über vier Prozent vollzogen habe und Gewinnmitnahmen durchaus nachvollziehbar seien, so Lipkow. „Die Frage neuer Kursrekorde bleibt damit vorerst unbeantwortet, aber weiterhin im Raum bestehen. Die Finanzmärkte dürften eher volatiler werden und noch nicht die Kursrichtungen ändern“, erklärte der Analyst. „Es stehen spannende Zeiten bevor.“
Die europäische Gemeinschaftswährung war am Donnerstagnachmittag stärker: Ein Euro kostete 1,1615 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8610 Euro zu haben.
Der Ölpreis stieg unterdessen: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Donnerstagnachmittag gegen 12 Uhr deutscher Zeit 63,03 US-Dollar, das waren 32 Cent oder 0,5 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
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- Dax fiel gegen 12:40 Uhr um 0,7 Prozent auf rund 24.211 Punkte
- Euro stieg auf 1,1615 US-Dollar
- Ölpreis für Brent erreichte 63,03 US-Dollar, 0,5 Prozent höher als am Vortag
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- Dax; 24.211 Punkte, 0,7 Prozent unter Vortagsniveau
- Marktteilnehmer; US-Schuldenthema bis Ende Januar prolongiert
- Euro; 1,1615 US-Dollar, Ölpreis 63,03 US-Dollar pro Fass
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- US-Schuldenthema auf Ende Januar prolongiert
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- Dax hat in der letzten Handelswoche über vier Prozent gewonnen, Gewinnmitnahmen nachvollziehbar
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