Nachhaltigkeitsrat pocht auf verlässlichen Rahmen für Wärmewende
Vermischtes - aktuelle Fakten und Einordnung
Klimapolitik in Deutschland: Wärmewende im Fokus
Berlin () – Der Rat für nachhaltige Entwicklung befürchtet, dass eine Lockerung der Klimaziele die Wärmewende gefährden könnte. Das geht aus einer aktuellen Stellungnahme des Gremiums hervor, über die die Partnerzeitungen der „Neuen Berliner Redaktionsgesellschaft“ (Mittwochausgabe) berichten.
Um endlich Fahrt aufzunehmen, brauche es einen langfristigen, verlässlichen politischen Rahmen. „Nur so können die notwendigen Investitionen und Entscheidungen realistisch geplant und umgesetzt werden“, heißt es darin.
Dazu empfiehlt der Rat auch, das Gebäudeenergiegesetz fortzuschreiben. Die aktuelle Bundesregierung hatte im Koalitionsvertrag angekündigt, das Gesetz, das als „Heizungsgesetz“ bekannt wurde, in Teilen abschaffen zu wollen. Nun soll es einen neuen Namen bekommen und überarbeitet werden.
In der Stellungnahme des Rats finden sich insgesamt neun Empfehlungen an die Bundesregierung. Es geht darum, wie die Wärmeversorgung klimaneutral und sozialverträglich umgestellt werden kann. „Die Wärmewende ist zentral für das Erreichen der Klimaziele, für soziale Gerechtigkeit und für die wirtschaftliche Resilienz unseres Landes“, sagte Gunda Röstel, Vizevorsitzende des Rats und Kaufmännische Geschäftsführerin der Stadtentwässerung Dresden.
Die Wärmewende sei eine Gemeinschaftsaufgabe. „Sie gelingt nur, wenn Bund, Länder und Kommunen gemeinsam handeln und die Menschen vor Ort mitnehmen.“
Erarbeitet wurden die Vorschläge mit Oberbürgermeistern und Bürgermeistern von 28 deutschen Städten und Gemeinden. Der Rat selbst ist ein von der Bundesregierung einberufenes Gremium, das unabhängig arbeitet.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Neubau mit Wärmepumpe (Archiv) |
Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.
Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?
- Befürchtung, dass eine Lockerung der Klimaziele die Wärmewende gefährden könnte
- Empfehlung zur Fortsschreibung des Gebäudeenergiegesetzes
- Neun Empfehlungen an die Bundesregierung zur klimaneutralen und sozialverträglichen Wärmeversorgung
Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?
- Betroffen sind Bund, Länder und Kommunen in Deutschland
- Zielgruppe sind Bürger, Oberbürgermeister und Bürgermeister von 28 Städten und Gemeinden
- Empfehlung zur Fortsetzung des Gebäudeenergiegesetzes zur Wärmewende
Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?
- Befürchtung, dass Lockerung der Klimaziele die Wärmewende gefährdet
- Notwendigkeit eines langfristigen, verlässlichen politischen Rahmens für Investitionen
- Empfehlungen zur Fortentwicklung des Gebäudeenergiegesetzes und zur Zusammenarbeit von Bund, Ländern und Kommunen
Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?
- Fortsetzung und Überarbeitung des Gebäudeenergiegesetzes
- Schaffung eines langfristigen, verlässlichen politischen Rahmens für Investitionen
- Empfehlungen zur klimaneutralen und sozialverträglichen Wärmeversorgung
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