Linke lehnt Pläne für Eintrittsgeld auf Elbphilharmonie-Plaza ab

15. Januar 2026

Hamburg - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung

Kulturpolitik in Hamburg: Elbphilharmonie Plaza Diskurs

() – Die Fraktion Die Linke in der Hamburgischen Bürgerschaft hat sich strikt gegen Überlegungen des Senats ausgesprochen, die Plaza der Elbphilharmonie künftig kostenpflichtig zu machen. Das teilte die kulturpolitische Sprecherin der Fraktion, Marie Kleinert, am Donnerstag mit.

Sie erinnerte daran, dass das Konzerthaus von Beginn an als öffentlich finanzierter Ort der Offenheit und Teilhabe für alle gedacht war.

Kleinert kritisierte, dass es bereits zwei gescheiterte Versuche gegeben habe, Eintritt zu erheben, und nun ein dritter Anlauf bevorstehe. ‚Es ist inakzeptabel, dass aus dem von Olaf Scholz versprochenen „Haus für Alle“ schleichend ein Haus für diejenigen werden soll, die es sich leisten können‘, sagte sie. Die Plaza gehöre den Hamburgerinnen und Hamburgern, die das Wahrzeichen mit ihren Steuergeldern bezahlt hätten.

Die Diskussion war entbrannt, nachdem Kultursenator Carsten Brosda (SPD) von „intensiven Diskussionen“ im Senat zu dem Thema berichtet hatte.

Die Linke fordert den Senat auf, die Plaza als offenen Ort zu erhalten und das kulturelle Versprechen eines „Hauses für Alle“ einzulösen, anstatt neue Gebührenmodelle zu erproben.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Elbphilharmonie (Archiv)

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Die Fraktion Die Linke lehnt kostenpflichtigen Zugang zur Plaza der Elbphilharmonie ab.
  • Bisher gab es zwei gescheiterte Versuche, Eintritt zu erheben.
  • Die Linke fordert die Beibehaltung der Plaza als offenen Ort für alle Bürger.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • betrifft: Fraktion Die Linke in der Hamburgischen Bürgerschaft, Senat, Kultursenator Carsten Brosda
  • Zielgruppe: Hamburgerinnen und Hamburger, Allgemeinheit
  • Zeitraum: laufende Diskussion, bereits zwei gescheiterte Versuche von Eintrittserhebungen

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Fraktion Die Linke gegen kostenpflichtigen Zugang zur Plaza der Elbphilharmonie
  • Elbphilharmonie als öffentlich finanzierter Ort der Offenheit und Teilhabe gedacht
  • Kritische Vorgeschichte mit gescheiterten Versuchen zur Eintrittserhebung

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Der Senat soll die Plaza als offenen Ort erhalten.
  • Es sollen keine neuen Gebührenmodelle erprobt werden.
  • Das kulturelle Versprechen eines "Hauses für Alle" muss eingelöst werden.
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH