Berliner FDP fordert besseren Katastrophenschutz nach Stromanschlag

15. Januar 2026

Berlin - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung

Politik in Berlin: Kritik am Krisenmanagement

() – Der Berliner FDP-Landesvorsitzende Christoph Meyer hat den Regierenden Bürgermeister Kai Wegner (CDU) nach dem linksextremistischen Terroranschlag auf die Stromversorgung scharf kritisiert. Meyer sagte am Donnerstag, der Krisenfall habe „schonungslos offengelegt“, wie unzureichend der Katastrophenschutz in der Hauptstadt aufgestellt sei.

Wegner habe die Berliner belogen und sei in der akuten Krise nicht präsent gewesen; ein Rücktritt wäre der richtige Schritt gewesen.

Statt Führung habe es Chaos, Verzögerungen und mangelhafte Kommunikation gegeben, so der FDP-Politiker. „Berlintypisch schieben sich jetzt alle gegenseitig die Verantwortung zu, aber keiner übernimmt sie – alle machen weiter wie bisher“, sagte Meyer.

Er forderte eine zentrale Energie-Krisenkoordination, die im Ernstfall sofort handlungsfähig ist und Zuständigkeitschaos beendet.

Notwendig seien außerdem verbindliche Blackout-Notfallpläne in allen Bezirken mit funktionierenden Notanlaufstellen und gezielter Hilfe für vulnerable Gruppen. Meyer verlangte die Einrichtung eines landesweiten Notstrom-Pools, um kritische Infrastruktur wie Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen und Wasserwerke abzusichern.

Diese müssten zudem für mindestens 72 Stunden im Inselbetrieb autark funktionieren können.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Licht in Wohnungen (Archiv)

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Christoph Meyer kritisiert Kai Wegner nach linksextremistischem Terroranschlag auf Stromversorgung.
  • Forderung nach zentraler Energie-Krisenkoordination und verbindlichen Blackout-Notfallplänen in allen Bezirken.
  • Notwendigkeit eines landesweiten Notstrom-Pools für kritische Infrastruktur mit autarker Funktionsfähigkeit für mindestens 72 Stunden.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Betroffen: Berliner Bevölkerung, vulnerabele Gruppen, kritische Infrastruktur
  • Maßnahmen: zentrale Energie-Krisenkoordination, verbindliche Blackout-Notfallpläne, landesweiter Notstrom-Pool
  • Fristen: autarker Betrieb für mindestens 72 Stunden

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • unzureichender Katastrophenschutz in Berlin
  • fehlende Präsenz des Regierenden Bürgermeisters in der Krise
  • Chaos und mangelhafte Kommunikation während des Krisenfalls

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Forderung nach zentraler Energie-Krisenkoordination
  • Einrichtung verbindlicher Blackout-Notfallpläne in allen Bezirken
  • Aufbau eines landesweiten Notstrom-Pools für kritische Infrastruktur
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