IG Metall warnt vor wirtschaftlichen Folgen neuer US-Zolldrohungen für Niedersachsen und Sachsen-Anhalt
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Wirtschaftliche Herausforderungen in Niedersachsen
Hannover () – Der Bezirksleiter der IG Metall Niedersachsen und Sachsen-Anhalt, Thorsten Gröger, hat die neuen Zolldrohungen der USA als „Gift für jeden zarten Hoffnungsschimmer einer wirtschaftlichen Erholung“ bezeichnet. Das teilte die Gewerkschaft mit.
Eine exportorientierte Volkswirtschaft wie die deutsche werde in besonderem Maße getroffen – etwa die Automobilindustrie in Niedersachsen oder der Maschinen- und Anlagenbau in Sachsen-Anhalt.
Gröger forderte, mit „kühlem Kopf, aber fester Hand“ zu reagieren. Etwaige Gegenmaßnahmen müssten präzise und gezielt sein.
Statt „Scheindebatten“ über Arbeitszeiten brauche es mehr Entschlossenheit bei der Senkung der Energiepreise, bei Investitionen in Forschung und Innovation sowie bei der Stärkung der Kaufkraft. Zudem müsse die Stärke des europäischen Binnenmarktes selbstbewusst genutzt werden.
Die wirtschaftliche Bedeutung der USA für die Region ist erheblich.
Für Niedersachsen sind die Vereinigten Staaten der drittwichtigste Exportpartner. 2024 wurden Waren im Wert von rund 7,3 Milliarden Euro dorthin geliefert.
Auch für Sachsen-Anhalt spielen die USA eine strategisch zentrale Rolle als wichtigster Absatzmarkt außerhalb der EU. Zölle auf Endprodukte wie Fahrzeuge oder Maschinen würden sich zudem negativ auf die Nachfrage nach Vorleistungen aus der Grundstoff- und Chemieindustrie Sachsen-Anhalts auswirken.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Weißes Haus |
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- IG Metall Niedersachsen und Sachsen-Anhalt kritisiert neue Zolldrohungen der USA als schädlich für wirtschaftliche Erholung.
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- Betrifft die exportorientierte Volkswirtschaft Deutschlands, insbesondere die Automobilindustrie in Niedersachsen und den Maschinen- und Anlagenbau in Sachsen-Anhalt
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