IG Metall warnt vor wirtschaftlichen Folgen neuer US-Zolldrohungen für Niedersachsen und Sachsen-Anhalt

18. Januar 2026

Niedersachsen - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung

Wirtschaftliche Herausforderungen in Niedersachsen

() – Der Bezirksleiter der IG Metall und -Anhalt, Thorsten Gröger, hat die neuen Zolldrohungen der USA als „Gift für jeden zarten Hoffnungsschimmer einer wirtschaftlichen Erholung“ bezeichnet. Das teilte die Gewerkschaft mit.

Eine exportorientierte Volkswirtschaft wie die deutsche werde in besonderem Maße getroffen – etwa die Automobilindustrie in Niedersachsen oder der Maschinen- und Anlagenbau in .

Gröger forderte, mit „kühlem Kopf, aber fester Hand“ zu reagieren. Etwaige Gegenmaßnahmen müssten präzise und gezielt sein.

Statt „Scheindebatten“ über Arbeitszeiten brauche es mehr Entschlossenheit bei der Senkung der Energiepreise, bei Investitionen in Forschung und Innovation sowie bei der Stärkung der Kaufkraft. Zudem müsse die Stärke des europäischen Binnenmarktes selbstbewusst genutzt werden.

Die wirtschaftliche Bedeutung der USA für die Region ist erheblich.

Für Niedersachsen sind die Vereinigten Staaten der drittwichtigste Exportpartner. 2024 wurden Waren im Wert von rund 7,3 Milliarden Euro dorthin geliefert.

Auch für Sachsen-Anhalt spielen die USA eine strategisch zentrale Rolle als wichtigster Absatzmarkt außerhalb der EU. Zölle auf Endprodukte wie Fahrzeuge oder Maschinen würden sich zudem negativ auf die Nachfrage nach Vorleistungen aus der Grundstoff- und Chemieindustrie Sachsen-Anhalts auswirken.

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Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • IG Metall Niedersachsen und Sachsen-Anhalt kritisiert neue Zolldrohungen der USA als schädlich für wirtschaftliche Erholung.
  • Forderung nach gezielten Gegenmaßnahmen statt "Scheindebatten" über Arbeitszeiten.
  • USA sind der drittwichtigste Exportpartner Niedersachsens, Warenwert 2024: ca. 7,3 Milliarden Euro.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Betrifft die exportorientierte Volkswirtschaft Deutschlands, insbesondere die Automobilindustrie in Niedersachsen und den Maschinen- und Anlagenbau in Sachsen-Anhalt
  • Niedersachsen: drittwichtigster Exportpartner USA, 2024 Exportwert rund 7,3 Milliarden Euro
  • Sachsen-Anhalt: USA als wichtigster Absatzmarkt außerhalb der EU, negative Auswirkungen durch Zölle auf Endprodukte

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Neue Zolldrohungen der USA schädigen wirtschaftliche Erholung
  • Exportorientierte Volkswirtschaften wie Deutschland sind besonders betroffen
  • Wichtiger Exportpartner der USA für Niedersachsen und Sachsen-Anhalt

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Forderung nach präzisen und gezielten Gegenmaßnahmen
  • Entschlossenheit bei der Senkung von Energiepreisen und Investitionen in Forschung
  • Nutzung der Stärke des europäischen Binnenmarktes
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