Laumann rüffelt Streeck für Vorstoß zu neuen Medikamentenregeln

14. November 2025

Nordrhein-Westfalen - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung

Gesundheitspolitik in Nordrhein-Westfalen

() – NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann hat die vom Bundesdrogenbeauftragten Hendrik Streeck geäußerte Skepsis an der Verabreichung teurer Medikamente an sehr Alte zurückgewiesen. „Es ist richtig, dass die Frage, wer welche Arzneimittel bekommen sollte, von der medizinischen Selbstverwaltung und insbesondere den Ärztinnen und Ärzten beantwortet werden muss. Das ist keine Aufgabe der Politik“, sagte der CDU-Minister dem „Spiegel“.

„Im Gegenteil: Die Politik hat sich da aus guten Gründen herauszuhalten, da es schlichtweg eine medizinische Frage ist“, sagte Laumann in Richtung seines Parteifreunds Streeck.

„Das ist heute auch schon klar so geregelt.“

Der CDU-Gesundheitspolitiker Streeck hatte die Frage aufgeworfen, ob man sehr alten Menschen noch besonders teure Medikamente verordnen sollte.

Es brauche in der medizinischen Selbstverwaltung „klarere und verbindliche Leitlinien, dass bestimmte Medikamente auch nicht immer ausprobiert werden sollten – es gibt einfach Phasen im Leben, wo man bestimmte Medikamente auch nicht mehr einfach so benutzen sollte“, sagte er dem Sender „Welt TV“.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Karl-Josef Laumann (Archiv)

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Karl-Josef Laumann widerspricht der Skepsis von Hendrik Streeck bezüglich teurer Medikamente für ältere Patienten.
  • Laumann betont, dass die Entscheidung über Arzneimittelverordnungen in der Verantwortung der medizinischen Selbstverwaltung liegt.
  • Streeck fordert klarere Leitlinien für die Verordnung bestimmter Medikamente bei älteren Menschen.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Betroffene: sehr alte Menschen
  • Zielgruppen: Mediziner, Politiker, Gesellschaft
  • Themen: Arzneimittelverordnung, medizinische Selbstverwaltung

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Skepsis an der Verabreichung teurer Medikamente für sehr alte Menschen
  • Forderung nach klareren Leitlinien in der medizinischen Selbstverwaltung
  • Abgrenzung der Rolle der Politik von medizinischen Entscheidungen

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Keine Angabe
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