EVP-Chef Weber fordert engere Zusammenarbeit mit Meloni
Politik - aktuelle Fakten und Einordnung
Politische Beziehungen zwischen Deutschland und Italien
Straßburg () – Der Chef der Europäischen Volkspartei (EVP), Manfred Weber, hat sich dafür ausgesprochen, die deutsch-italienische Zusammenarbeit deutlich zu vertiefen.
„Italien und Deutschland sind Garanten der europäischen Einigung“, sagte der CSU-Politiker den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Mittwochsausgaben). „Sie treiben mit stabilen Regierungen und starker Führung europäische Lösungen voran.“
Die Regierungen von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und Ministerpräsidentin Giorgia Meloni kommen am Freitag in Rom zu deutsch-italienischen Regierungskonsultationen zusammen. Weber rief dazu auf, die bilateralen Beziehungen nach dem Vorbild der deutsch-französischen Freundschaft zu festigen.
„Analog des Aachener Vertrages braucht es auch einen engen Freundschaftsvertrag zwischen Deutschland und Italien“, sagte Weber. „Von Sicherheits- und Handelsfragen, über die Bekämpfung der illegalen Migration sowie bei der künftigen Wettbewerbsfähigkeit unserer Wirtschaft profitiert Europa von einem engen Schulterschluss von Deutschland und Italien.“
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Giorgia Meloni und Friedrich Merz (Archiv) |
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- Manfred Weber fordert tiefere deutsch-italienische Zusammenarbeit.
- Regierungskonsultationen zwischen Friedrich Merz und Giorgia Meloni am Freitag in Rom.
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- Vertiefung der deutsch-italienischen Zusammenarbeit anstreben.
- Bilaterale Beziehungen nach Vorbild der deutsch-französischen Freundschaft festigen.
- Enge Kooperation zu Sicherheits-, Handelsfragen und illegaler Migration fördern.
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