Heeres-Inspekteur baut weiter auf Kooperation mit USA

21. Januar 2026

Vermischtes - aktuelle Fakten und Einordnung

Verteidigungspolitik: Deutschland und USA im Fokus

() – Heeres-Inspekteur Christian Freuding geht weiter von einer engen militärischen Zusammenarbeit mit den USA aus. „Die Amerikaner haben bei Aufklärung, Logistik, Führungsfähigkeit und weitreichenden Waffensystemen Fähigkeiten, die uns momentan noch fehlen“, sagte der Generalleutnant dem „Handelsblatt“ (Donnerstagausgabe).

„Deshalb brauchen wir auch weiterhin den Schulterschluss mit den USA. Und wir wollen diese Partnerschaft auch, weil wir überzeugt sind, dass uns im transatlantischen Verbund die Wahrung des Friedens durch Abschreckung am besten gelingt.“

Zu seinem amerikanischen Ansprechpartner, dem Oberbefehlshaber der US-Landstreitkräfte in Europa und Afrika, habe er sehr gute Beziehungen, sagte der Bundeswehr-General weiter. „Wir sprechen nahezu wöchentlich – professionell und vertrauensvoll.“

Die Aufrüstung des Heeres sieht der Inspekteur auf einem guten Weg. So würden zum Beispiel die an die abgegebenen Panzerhaubitzen bis zum Jahresende alle ersetzt. Auch die Beschaffung von Kampf- und Schützenpanzern gehe voran. „Natürlich würde ich mir als Inspekteur wünschen, dass alles noch schneller geht. Aber ich glaube, wir haben die Talsohle durchschritten.“

Von der Industrie erwartet der Offizier, die Produktionskapazitäten noch rascher hochzufahren. „Alle nehmen Geschwindigkeit auf, aber rüstungsindustriell sind wir noch auf dem Beschleunigungsstreifen“, erklärte Freuding. Schwierigkeiten bereiten dem Heer Lieferverzögerungen und die Probleme bei der Einführung des neuen Digitalfunks: „Wir bestellen – und wir müssen bekommen, was wir vereinbart haben: in Qualität und Zeit“, betonte der Generalleutnant.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Christian Freuding (Archiv)

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Enge militärische Zusammenarbeit mit den USA bleibt erforderlich.
  • Ersatz der an die Ukraine abgegebenen Panzerhaubitzen bis Jahresende.
  • Produktionskapazitäten der rüstungsindustriellen Betriebe sollen schneller hochgefahren werden.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • betrifft: Bundeswehr, USA, NATO-Partner
  • Zielgruppen: Militärführung, Rüstungsindustrie, Regierung
  • Frist/Zeitpunkt: bis Ende 2023, wöchentliche Gespräche, aktuelle Aufrüstungstendenz

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Enge militärische Zusammenarbeit mit den USA erforderlich aufgrund fehlender Fähigkeiten in Aufklärung, Logistik und Waffensystemen.
  • Überzeugung, dass transatlantische Partnerschaft die Friedenswahrung durch Abschreckung am besten garantiert.
  • Probleme bei Lieferverzögerungen und Einführung neuer Technologien wie Digitalfunk behindern Aufrüstung.

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Enge militärische Zusammenarbeit mit den USA fortsetzen
  • Aufrüstung des Heeres vorantreiben, insbesondere durch Ersetzung abgegebener Panzerhaubitzen
  • Produktionskapazitäten der Industrie schneller hochfahren und Lieferverzögerungen minimieren

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