Initiative warnt vor massiven Einschränkungen durch Olympia in Hamburg
Hamburg - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung
Gesellschaftliche Bedenken zu Olympischen Spielen Hamburg
Hamburg () – Die Initiative „NOlympia Hamburg“ warnt vor massiven Bewegungseinschränkungen für die Bevölkerung, sollte die Hansestadt die Olympischen Spiele ausrichten. Die Gruppe teilte am Montag mit, dass nach dem Vorbild des Sicherheitskonzepts der Spiele in Paris 2024 in 62 Hamburger Stadtteilen mit erheblichen Beeinträchtigungen für Fußgänger und Verkehr zu rechnen sei.
Dies entspreche dem 30-fachen der Einschränkungen, die aktuell für den Nordseegipfel im Rathaus und der Handelskammer mit Sicherheitszonen von 200 Metern gelten.
Die Initiative rechnet bei einer Übertragung des Pariser Modells mit 25 Stadtteilen, die von einer sogenannten schwarzen Sicherheitszone mit Zugangsbeschränkungen betroffen wären, und weiteren 37 Stadtteilen in einer umgebenden roten Zone mit Fahrverboten. Die Maßnahmen könnten sich über 30 Tage erstrecken.
In Paris habe dieses Konzept zu einem Rückgang des Tourismus um 1,7 Prozent und zu Umsatzeinbußen von 16 Prozent bei Kulturbetrieben geführt, so die Kritiker.
Pressesprecher Eckart Maudrich von NOlympia kritisierte, dass über die hohen Kosten und die Folgen für die Stadtbevölkerung in den Beteiligungsveranstaltungen des Senats nicht informiert worden sei. In Paris seien Einmalkosten von 1,4 Milliarden Euro für den Sicherheitsapparat und 0,3 Milliarden Euro für Ausrüstung angefallen, bei einem Einsatz von 75.000 Sicherheitskräften.
Der Senat habe zu den konkreten Sicherheitsplanungen für eine mögliche Hamburger Bewerbung auf Nachfrage bisher keine Angaben gemacht.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Olympische Ringe (Archiv) |
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- Massive Bewegungseinschränkungen durch Sicherheitskonzept in 62 Stadtteilen erwartet
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- Stärke: 62 Stadtteile mit erheblichen Beeinträchtigungen, 25 in schwarzen Sicherheitszonen, 37 in roten Zonen
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