FDP Berlin warnt vor höchstem Stand antisemitischer Straftaten seit 30 Jahren
Berlin - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung
Gesellschaft: Antisemitismus in Berlin steigert sich
Berlin () – Der Berliner FDP-Landesvorsitzende Christoph Meyer hat angesichts der aktuellen Kriminalstatistik vor einer Verrohung der Gesellschaft gewarnt. Die Zahl antisemitischer Straftaten in der Hauptstadt habe den höchsten Stand seit mindestens 30 Jahren erreicht, kritisierte Meyer am Montag.
„Jüdisches Leben muss in Berlin frei, sichtbar und sicher möglich sein – ohne Angst, ohne Bedrohung, ohne Einschränkungen“, sagte Meyer.
Antisemitismus sei kein Randphänomen, sondern ein Angriff auf die Grundwerte der offenen Gesellschaft. Besonders besorgniserregend sei, dass die Taten aus unterschiedlichen extremistischen Milieus kämen – von Rechtsextremismus über religiös und auslandsbezogene Ideologien bis hin zu israelfeindlichen Mustern in linksextremistischen Strukturen.
Meyer forderte wirksamen Schutz für jüdische Einrichtungen, konsequente Strafverfolgung und klare Grenzen gegenüber Hass und Gewalt.
Der Kampf gegen Antisemitismus sei eine gemeinsame Aufgabe von Politik, Sicherheitsbehörden und Gesellschaft. „Wegsehen ist keine Option“, so der FDP-Politiker.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Christoph Meyer (Archiv) |
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