Brandenburger Grüne unterstützen Hochschulstreik in Potsdam und Cottbus
Brandenburg - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung
Solidarität mit Hochschulstreikenden in Brandenburg
Potsdam () – Die Brandenburger Bündnisgrünen haben sich mit den Streikenden an mehreren Hochschulen im Land solidarisiert. Das teilten der Landesvorsitzende Clemens Rostock und die Bundestagsabgeordnete Andrea Lübcke mit.
Bei den Protesten an Standorten wie Potsdam und Cottbus geht es um prekäre Arbeitsbedingungen für studentische Beschäftigte und den wissenschaftlichen Nachwuchs.
‚Es kann nicht sein, dass es im öffentlichen Dienst eine riesige Gruppe von Beschäftigten gibt, die ohne Tarifvertrag arbeitet‘, sagte Rostock. Immer mehr Studierende müssten neben dem Studium arbeiten, um es sich leisten zu können.
Studentische Beschäftigte seien unverzichtbar für den Hochschulbetrieb, dürften aber nicht als Billigbesetzung missbraucht werden.
Die promovierte Physikerin Lübcke kritisierte die Debatte um ‚Lifestyle-Teilzeit‘ als ‚blanken Hohn‘ für viele Wissenschaftler. Der tatsächliche ‚Lifestyle‘ in der Wissenschaft bestehe häufig aus befristeten Verträgen und unklaren Karrierewegen.
Sie forderte eine Reform des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes, moderne Departmentstrukturen und ein BAföG, das echte Teilhabe ermöglicht.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Grünen-Logo (Archiv) |
Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.
Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?
- Brandenburger Bündnisgrüne solidarisieren sich mit streikenden Hochschulmitarbeitern.
- Forderung nach einem Tarifvertrag für studentische Beschäftigte im öffentlichen Dienst.
- Dringender Appell zur Reform des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes und für ein verbessertes BAföG.
Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?
- Zielgruppen: studentische Beschäftigte, wissenschaftlicher Nachwuchs
- Regionen: Brandenburg, insbesondere Potsdam und Cottbus
- Themen: prekäre Arbeitsbedingungen, fehlende Tarifverträge, Reform des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes
Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?
- Prekäre Arbeitsbedingungen für studentische Beschäftigte und wissenschaftlichen Nachwuchs
- Fehlender Tarifvertrag für eine große Gruppe im öffentlichen Dienst
- Notwendigkeit für Studierende, neben dem Studium zu arbeiten, um sich finanziell abzusichern
Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?
- Solidarität mit streikenden Hochschulbeschäftigten zeigen
- Forderung nach Reform des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes
- Verbesserung der Arbeitsbedingungen für studentische Mitarbeiter
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