Infratest: Schwarz-Grün in NRW mit Verlusten – SPD erholt sich

1. Februar 2026

Nordrhein-Westfalen - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung

Umfragen zur politischen Lage in NRW

() – In der von Infratest gemessenen Wählergunst für haben die Regierungsparteien CDU und Grüne zuletzt Verluste verzeichnet. In der im Auftrag des WDR-Magazins „Westpol“ erstellten Umfrage kommt die CDU von Ministerpräsident Hendrik Wüst auf 35 Prozent (-4 im Vergleich zu Juni 2025), die Grünen auf 13 Prozent (-2).

Nach ihrem Rekordtief im NRW-Trend vom Juni 2025 kann sich die SPD derweil deutlich erholen.

Sie legt um vier Prozentpunkte zu und erreicht damit erstmals seit Juni 2023 wieder die 20-Prozent-Marke. Auch die AfD verbessert sich leicht, überholt die Grünen und stellt mit 15 Prozent (+1) ihren bisherigen Bestwert aus dem Juni 2023 ein.

Die Linke verzeichnet leichte Verluste (-1), würde mit sechs Prozent aber den Sprung in den Landtag schaffen. Dies würde der FDP mit vier Prozent trotz leichter Zugewinne (+1) nicht gelingen.

Alle anderen Parteien kommen zusammen auf sieben Prozent.

Die Zufriedenheit mit der Arbeit der Landesregierung hält sich weiterhin die Waage. 48 Prozent der Befragten sind unverändert zufrieden, 49 Prozent sind unzufrieden (+4 seit Juni 2025).

Die Arbeit von Ministerpräsident Wüst wird etwas negativer bewertet als bei der letzten Abfrage im April 2024: 45 Prozent der Befragten sind zufrieden (-2), 38 Prozent (+2) unzufrieden.

Gut ein Jahr vor der Landtagswahl 2027 hat sich die SPD-Parteispitze auf Jochen Ott als Spitzenkandidaten geeinigt. Den meisten Menschen in NRW ist der SPD-Fraktionsvorsitzende bislang kein Begriff.

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Nur jeder vierte Wahlberechtigte (24 Prozent) traut sich zu seiner Person ein Urteil zu. Für zwölf Prozent ist Ott ein guter Kandidat für die Sozialdemokraten, ebenso viele melden Zweifel an.

Bei den SPD-Anhängern überwiegt das positive Urteil (26:5 Prozent) deutlich, allerdings weiß auch von ihnen eine Mehrheit mit dem Namen des SPD-Politikers bislang nur wenig anzufangen.

Für den NRW-Trend hat Infratest vom 26. bis 29. Januar 2026 insgesamt 1.164 Wahlberechtigte telefonisch (683) und online (481) befragt.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Mona Neubaur und Hendrik Wüst (Archiv)

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • CDU verliert 4 Prozentpunkte und kommt auf 35 Prozent.
  • SPD legt um 4 Prozentpunkte zu und erreicht 20 Prozent.
  • Jochen Ott wurde als SPD-Spitzenkandidat für die Landtagswahl 2027 vereinbart.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Betroffen sind die Parteien CDU, Grüne, SPD, AfD, Linke und FDP in Nordrhein-Westfalen.
  • Umfragezeitraum vom 26. bis 29. Januar 2026, Wählergunst: CDU 35%, Grüne 13%, SPD 20%, AfD 15%, Linke 6%, FDP 4%.
  • Landtagswahl in NRW im Jahr 2027.

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Verluste der Regierungsparteien CDU und Grüne in der Wählergunst
  • Erholung der SPD nach Rekordtief und steigende Zustimmung für AfD
  • Negative Bewertung der Arbeit der Landesregierung und des Ministerpräsidenten Wüst

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

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