Mehrere Festnahmen wegen russischer Embargoverstöße

2. Februar 2026

Vermischtes - aktuelle Fakten und Einordnung

Politik: Festnahmen wegen Embargoverstößen in Deutschland

() – Die Bundesanwaltschaft hat am Montag fünf Personen wegen mutmaßlicher russischer Embargoverstöße festnehmen lassen. Die Festnahmen erfolgten aufgrund von Haftbefehlen des Ermittlungsrichters des Bundesgerichtshofs, teilte die Behörde mit.

Ein deutsch-ukrainischer, ein deutsch-russischer und zwei deutsche Staatsangehörige wurden von Beamten des Zollkriminalamts in Gewahrsam genommen. Ein weiterer Verdächtiger, ein Deutsch-Russe, wurde ebenfalls vorläufig festgenommen. Die Festnahmen erfolgten in und im Kreis Herzogtum Lauenburg. Zeitgleich haben dort sowie in , im Landkreis Nordwestmecklenburg, in Nürnberg und im Kreis Ostholstein Durchsuchungen begonnen. Die Maßnahmen richten sich gegen fünf weitere Beschuldigte, die sich auf freiem Fuß befinden.

Die Festgenommenen seien dringend verdächtig, als Mitglieder einer kriminellen Vereinigung gewerbs- und bandenmäßig gegen das Außenwirtschaftsgesetz verstoßen zu haben, so die Karlsruher Behörde. Sie sollen seit Beginn des russischen Angriffskriegs auf die im Februar 2022 konspirativ Güter für die russische Industrie beschafft und nach Russland exportiert haben.

Nach bisherigen Ermittlungen sollen die Beschuldigten rund 16.000 Lieferungen nach Russland mit einem Gesamtwert von mindestens 30 Millionen Euro veranlasst haben. Ein Vermögensarrest in dieser Höhe wurde angeordnet. Die festgenommenen Beschuldigten sollen am Dienstag dem Ermittlungsrichter des Bundesgerichtshofs vorgeführt werden, der über die Haftbefehle entscheiden wird.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Generalbundesanwalt (Archiv)

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  • Betroffen: fünf Personen (deutsch-ukrainisch, deutsch-russisch, zwei deutsche Staatsangehörige, ein Deutsch-Russe)
  • Region: Lübeck, Kreis Herzogtum Lauenburg, Frankfurt am Main, Landkreis Nordwestmecklenburg, Nürnberg, Kreis Ostholstein
  • Zahlen: rund 16.000 Lieferungen, Gesamtwert mindestens 30 Millionen Euro, Festnahmen am Montag, Vorführung am Dienstag

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  • Mutmaßliche Embargoverstöße gegen das Außenwirtschaftsgesetz
  • Beschaffung und Export von Gütern für die russische Industrie seit Beginn des Ukraine-Kriegs
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  • Durchsuchungen in mehreren Städten, um weitere Beschuldigte zu ermitteln
  • Vermögensarrest in Höhe von 30 Millionen Euro angeordnet

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