Lauterbach lehnt Privatisierung von Zahnarztkosten ab

3. Februar 2026

Politik - aktuelle Fakten und Einordnung

Gesundheitspolitik in Berlin: Kritik an Reformvorschlägen

() – Der frühere Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) kritisiert den Vorschlag des CDU-Wirtschaftsrates, Zahnarzt-Leistungen von den Patienten trotz Krankenversicherung selbst zahlen zu lassen.

„Unser Ziel muss es sein, notwendige Leistungen effizienter zu erbringen, nicht sie zu privatisieren“, sagte Lauterbach der „Rheinischen Post“ (Dienstag). Er warnte: „Die ständige Verunsicherung der Bevölkerung mit Vorschlägen zum Sozialabbau ohne Reformvorschläge für mehr Wirtschaftswachstum könnte sogar die AfD stärken.“

Der Spitzenverband der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) reagierte zurückhaltend: „Dieser Vorschlag reiht sich in eine lange Liste mit Vorschlägen ein, wie sich die unterschiedlichen Akteure eine Reform der gesetzlichen Krankenversicherung vorstellen. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir das nicht weiter kommentieren. Wir blicken vielmehr auf die ersten Ergebnisse der Finanzkommission Gesundheit, die bald vorliegen sollen“, sagte eine GKV-Sprecherin der Redaktion.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Karl Lauterbach (Archiv)

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  • Karl Lauterbach kritisiert Vorschlag des CDU-Wirtschaftsrates zur Kostenübernahme bei Zahnarzt-Leistungen.
  • Lauterbach warnt vor Verunsicherung der Bevölkerung und möglichen Vorteilen für die AfD.
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