GKV-Spitzenverband zurückhaltend bei neuer Praxisgebühr
Politik - aktuelle Fakten und Einordnung
Gesundheitspolitik in Berlin: Praxisgebühr im Fokus
Berlin () – Der Spitzenverband der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) äußert sich zurückhaltend zur Einführung einer Praxisgebühr.
„Wir geben pro Tag über eine Milliarde Euro für die Versorgung aus“, sagte Oliver Blatt, Vorstandsvorsitzender des GKV-Spitzenverbandes, der „Rheinischen Post“ (Donnerstagsausgabe). „Das muss meines Erachtens reichen, ohne dass darüber hinaus wieder neue Extragebühren wie etwa eine Praxisgebühr erhoben werden, die für sich genommen die Versorgung nicht verbessern.“
Die Diskussion über höhere finanzielle Belastungen für Patienten gehöre, wenn überhaupt, dann ganz an das Ende der Diskussion. „Zunächst müssen wir entschlossen an die Strukturen rangehen“, so Blatt weiter. Dazu gehöre es, stationäre Behandlungen vermehrt in spezialisierten Kliniken vorzunehmen und die Preisexplosion bei neuen Medikamenten einzudämmen.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Arztpraxis für Allgemeinmedizin (Archiv) |
Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.
Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?
- GKV-Spitzenverband äußert sich zurückhaltend zu Praxisgebühr.
- Vorstandsvorsitzender Oliver Blatt spricht von über einer Milliarde Euro täglichen Ausgaben für Versorgung.
- Diskussion über finanzielle Belastungen für Patienten sollte erst nach Strukturverbesserungen geführt werden.
Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?
- betrifft: gesetzlich versicherte Patienten, GKV
- keine konkreten Zahlen/Fristen genannt
- Diskussion über Praxisgebühr zurückhaltend, erstes Ziel: Verbesserung der Strukturen
Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?
- Einigung über Kosten von über einer Milliarde Euro pro Tag für die Versorgung
- Ablehnung zusätzlicher Gebühren wie einer Praxisgebühr zur Verbesserung der Versorgung
- Fokus auf strukturelle Änderungen und Preisregulierung bei neuen Medikamenten statt finanzieller Zusatzbelastungen für Patienten
Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?
- Überprüfung der Versorgungsstrukturen
- Fokussierung auf spezialisierte Kliniken für stationäre Behandlungen
- Maßnahmen zur Eindämmung der Kosten für neue Medikamente
- Unbekannter beschädigt Mercedes in Ahlen und flüchtet - 2. Mai 2026
- 42-Jähriger unter Kokaineinfluss in Northeim gestoppt - 2. Mai 2026
- Gerlach fordert mehr globale Zusammenarbeit im Gesundheitswesen - 2. Mai 2026
