Bahn kündigt nach Tod von Schaffner bundesweite Schweigeminute an
Vermischtes - aktuelle Fakten und Einordnung
Gesellschaftliche Trauer um gewaltsamen Tod in Rheinland-Pfalz
Berlin () – Nach dem gewaltsamen Tod eines Zugbegleiters in Rheinland-Pfalz hat die Deutsche Bahn für Mittwochnachmittag zu einer bundesweiten Schweigeminute aufgerufen. Man rufe alle Kollegen, alle Eisenbahner und alle Fahrgäste auf, sich um 15 Uhr daran zu beteiligen, teilte der Konzern mit.
„Wir sind tieftraurig, bewegt und erschüttert. Unsere Gedanken sind bei seiner Familie und seinen Freunden“, so die Bahn. Für DB-Mitarbeiter gelte: Passende Durchsagen, ein Innehalten oder Schweigen, alles sei grundsätzlich möglich. Der Bahnbetrieb gehe aus Sicherheitsgründen jedoch regulär weiter.
DB-Chefin Evelyn Palla zeigte sich unterdessen erschüttert über die Tat. „Der tragische Tod unseres Kollegen Serkan C. macht mich fassungslos und traurig“, schrieb sie am Mittwoch bei Linkedin. „Wir alle bei der Deutschen Bahn verurteilen diesen schrecklichen Gewaltexzess und den völlig sinnlosen Tod des Kollegen aufs Schärfste.“ Alle müssten sich die Frage stellen, warum es immer wieder zu solchen Gewaltausbrüchen komme. „Wir, die Politik, die Gesellschaft, müssen Antworten geben.“ Heute sei „ein schwarzer Tag“ für alle Eisenbahner im Land. „Wir bei der Bahn trauern“, so Palla.
Zu der Attacke auf den Mitarbeiter der Bahn war es am Montagabend in einem Regionalexpress gekommen, der den Bahnhof Landstuhl in Richtung Homburg verließ. Nach den bisherigen Ermittlungen kontrollierte der Zugbegleiter einen Reisenden, der keinen gültigen Fahrschein vorzeigte. Als der Mann deswegen des Zuges verwiesen werden sollte, griff er den Bediensteten unvermittelt an. Hierbei erlitt der Zugbegleiter lebensbedrohliche Verletzungen und musste vor Ort reanimiert werden. Am Mittwoch wurde der Tod des Mannes gemeldet.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Bahn-Zentrale (Archiv) |
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