Zugbegleiter getötet – Ministerpräsidenten geschockt
Regional - Rheinland-Pfalz - aktuelle Fakten und Einordnung
Gesellschaft: Gewalt im öffentlichen Verkehr in Rheinland-Pfalz
Landstuhl () – Nachdem ein Zugbegleiter am Montagabend in einem Regionalexpress zwischen Landstuhl und Homburg bei einer Ticketkontrolle von einem Fahrgast angegriffen und tödlich verletzt wurde, haben der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Alexander Schweitzer (SPD) und seine saarländische Amtskollegin Anke Rehlinger (SPD) entsetzt reagiert. „Diese schreckliche Gewalt gegen jemanden, der einfach seinen Job macht, lässt uns wütend und traurig zurück“, teilten sie am Mittwoch mit.
Die beiden Regierungschefs wandten sich auch an die Kollegen des Getöteten und bezeichneten die Tat als „furchtbaren Ausdruck einer seit langem steigenden Aggressivität“. Sie stehen im Kontakt mit dem Gesamtpersonalrat der DB-Regio.
Der getötete Bahnmitarbeiter lebte in Ludwigshafen. Der Opferschutzbeauftragte von Rheinland-Pfalz werde der Familie Unterstützung anbieten, so Schweitzer.
Rehlinger und Schweitzer dankten den Einsatzkräften, insbesondere der saarländischen Landespolizei und der Bundespolizei, die den Täter umgehend festnehmen konnten.
Der Schwerverletzte wurde ins Uniklinikum Homburg gebracht, wo er später seinen Verletzungen erlag. Die Ermittlungen wegen des Verdachts des versuchten Totschlags hat die Kriminaldirektion Kaiserslautern übernommen.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Alexander Schweitzer und Anke Rehlinger (Archiv) |
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- Ministerpräsidenten Schweitzer und Rehlinger äußern Entsetzen über Gewalt gegen Zugbegleiter
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