Mütterrente kostet 13,5 Milliarden Euro im Jahr

7. Februar 2026

Vermischtes - aktuelle Fakten und Einordnung

Wirtschaftliche Auswirkungen der Mütterrente in Deutschland

() – Die Mütterrente hat seit ihrer Einführung im Jahr 2014 rund 119 Milliarden Euro an Kosten verursacht. Das geht aus Zahlen der Deutschen Rentenversicherung hervor, über die die Zeitungen des „Redaktionsnetzwerks “ berichten.

Derzeit kostet die Mütterrente demnach pro Jahr rund 13,5 Milliarden Euro, die von der Rentenversicherung getragen werden. Es geht dabei um die bessere Anerkennung der Erziehungsleistung von Frauen der älteren Generation – konkret von jenen, die vor 1992 Kinder zur Welt gebracht haben.

Ab 2027 ist eine erneute Ausweitung der Mütterrente geplant, wodurch die jährlichen Kosten noch mal um 5 Milliarden Euro wachsen. Diese zusätzlichen Milliarden sollen aus Steuermitteln finanziert werden. Die Gesamtkosten für die Mütterrente, wenn auch aus verschiedenen Töpfen beglichen, steigen dann auf rund 18,5 Milliarden Euro jährlich.

Jüngere Politiker in der Koalition, aber auch Experten, sehen die Mütterrente kritisch, weil das Rentensystem wegen der Alterung der Gesellschaft ohnehin unter großem finanziellem Druck stehe. Der CDU-Wirtschaftsrat – ein Lobbyverband außerhalb der Partei – forderte zuletzt die Abschaffung der Mütterrente. Diese wurde Mitte 2014 eingeführt. Frauen mit Geburten vor 1992 waren bei der Rentenberechnung zuvor stark benachteiligt: Während für nach 1992 geborene Kinder drei Erziehungsjahre angerechnet werden, war es bei Müttern und Vätern von früher geborenen Kindern zuvor nur ein Jahr.

2014 wurde die angerechnete Erziehungszeit bei älteren Frauen mit der Mütterrente I zunächst von einem auf zwei Jahre erhöht. Damals lagen die jährlichen Kosten laut Rentenversicherung bei etwa 7 Milliarden Euro. 2019 wurde die Anrechnungszeit noch mal um sechs Monate erhöht (Mütterrente II): auf zweieinhalb Jahre. Damit stiegen die jährlichen Kosten zunächst auf mehr als 12 Milliarden Euro. Mit der Mütterrente III, die im vergangenen Dezember im Bundestag beschlossen wurde, soll schließlich eine Ausweitung um weitere sechs Monate auf drei Jahre folgen – und damit eine komplette Gleichstellung der Erziehungszeiten für Kinder, die vor und nach 1992 geboren wurden.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Seniorin (Archiv)

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Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Mütterrente hat seit 2014 rund 119 Milliarden Euro Kosten verursacht.
  • Ab 2027 ist eine Ausweitung der Mütterrente geplant, was die jährlichen Kosten um 5 Milliarden Euro steigern wird.
  • Der CDU-Wirtschaftsrat fordert die Abschaffung der Mütterrente.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • betrifft Frauen der älteren Generation, besonders solche mit Kindern vor 1992
  • Kosten seit 2014: rund 119 Milliarden Euro, jährliche Kosten aktuell: 13,5 Milliarden Euro
  • geplante Ausweitung ab 2027 um 5 Milliarden Euro, Gesamtkosten dann etwa 18,5 Milliarden Euro jährlich

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Mütterrente wurde 2014 eingeführt, um Erziehungsleistungen von Frauen der älteren Generation besser anzuerkennen.
  • Kosten für die Mütterrente steigen aufgrund geplanter Ausweitung ab 2027 um 5 Milliarden Euro.
  • Kritische Stimmen in der Koalition und von Experten wegen finanziellen Drucks auf das Rentensystem durch die gesellschaftliche Alterung.

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Planung einer Ausweitung der Mütterrente ab 2027
  • Finanzierung der zusätzlichen Kosten durch Steuermittel
  • Kritische Stimmen zur Mütterrente innerhalb der Koalition und von Experten

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