Gesundheitsministerin bringt höhere Zuzahlung ins Spiel
Politik - aktuelle Fakten und Einordnung
Gesundheitspolitik in Berlin: Kostensteigerungen und Reformen
Berlin () – Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) kann sich angesichts des Kostendrucks in der gesetzlichen Krankenversicherung eine Erhöhung der Zuzahlung für Patienten vorstellen. Man habe die Zuzahlungen für Medikamentenpackungen seit der Einführung 2004 nicht erhöht, „viele andere Dinge sind teurer geworden“, sagte Warken am Montagabend bei einer Veranstaltung der „Rheinischen Post“.
„Ob man nicht da auch eine Erhöhung braucht“, sei ein Punkt, der in der Reformkommission beraten werde. „Ich glaube schon, dass wir das in Erwägung ziehen sollten.“ Die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände hatte zuvor eine Erhöhung der Zuzahlung für Arznei und Krankenhaus angeregt.
Warken kündigte weiter an, dass die Reformkommission bereits im März 2026 erste Ergebnisse vorlegen solle, die vor allem schnell umsetzbare Maßnahmen betreffen. Sie geht davon aus, dass im kommenden Jahr das Delta bei der gesetzlichen Krankenversicherung auf einen zweistelligen Milliardenbetrag ansteigen könnte, wie sie sagte. „Deswegen muss jetzt schnell gegengesteuert werden“, mahnte die CDU-Politikerin.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Nina Warken (Archiv) |
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- Bundesgesundheitsministerin Nina Warken erwägt eine Erhöhung der Zuzahlungen für Medikamente aufgrund gestiegener Kosten.
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