Grüne fordern Maßnahmen gegen Wohnungsnot in Bayern

9. Februar 2026

Bayern - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung

Wohnungsnot in Bayern: Maßnahmen vorgestellt

() – Die Landtags-Grünen in haben ein umfangreiches Maßnahmenpaket vorgestellt, um die Wohnungsnot im Freistaat zu bekämpfen. Sie fordern unter anderem eine Leerstandsabgabe, Steuererleichterungen für günstige Vermietungen und eine „Grundsteuer C“ für unbebaute Grundstücke.

Das teilte die Fraktion am Montag mit.

Fraktionschefin Katharina Schulze kritisierte, dass in Bayern rund 300.000 Wohnungen stünden, während viele Menschen keine bezahlbare Wohnung fänden. „Wir stoppen diesen Irrsinn“, sagte sie.

Wer Leerstand besitze, brauche eine Genehmigung oder zahle eine Abgabe in Höhe von 30 Prozent der ortsüblichen Vergleichsmiete. Zudem sollen „atmende Normen“ in den Bauvorschriften und ein Modellrecht „Schnelles Bauen“ nach baden-württembergischem Vorbild eingeführt werden.

Als dritte Säule ihres Konzepts fordern die Grünen, dass die Staatsregierung ein Konzept vorlegt, um privates und institutionelles Kapital in die Wohnraumförderung zu lenken.

Dazu könnten landeseigene Immobilienfonds oder zweckgebundene Anleihen dienen. Die Aktuelle Stunde zu dem Thema soll am Dienstag, 10. Februar, ab 14 Uhr im Landtagsplenum stattfinden.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Katharina Schulze (Archiv)

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • betrifft: Wohnungsnot in Bayern
  • Zielgruppen: Menschen ohne bezahlbare Wohnungen, Eigentümer von leerstehenden Wohnungen
  • Zahlen/Fristen: rund 300.000 leerstehende Wohnungen; Abgabe von 30 Prozent der ortsüblichen Vergleichsmiete; Aktuelle Stunde am 10. Februar, 14 Uhr

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • rund 300.000 leerstehende Wohnungen in Bayern
  • viele Menschen finden keine bezahlbare Wohnung
  • Forderung nach Steuererleichterungen und neuen Bauvorschriften

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Einführung einer Leerstandsabgabe von 30 Prozent der ortsüblichen Vergleichsmiete
  • Steuererleichterungen für günstige Vermietungen und Grundsteuer C für unbebaute Grundstücke
  • Entwicklung eines Konzepts zur Förderung privaten und institutionellen Kapitals in die Wohnraumförderung

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