Grüne und Linke gegen höhere Verdienstgrenze bei Minijobs

10. Februar 2026

Politik - aktuelle Fakten und Einordnung

Politik in Berlin: Minijobs und deren Auswirkungen

() – Grüne und Linke lehnen die Forderung aus der CDU nach einer höheren Verdienstgrenze bei Minijobs entschieden ab. Das berichtet das Nachrichtenportal T-Online.

CDU-Spitzenkandidat aus , Manuel Hagel, hatte zuvor eine Anhebung der Minijobgrenze auf 1.000 Euro gefordert und erklärt, Minijobs seien wichtig für Familien und Menschen mit geringem Einkommen. Die Verdienstgrenze bei Minijobs orientiert sich am Mindestlohn und liegt derzeit bei 603 Euro.

„Offenbar hat Herr Hagel immer noch nicht verstanden, welchen Schaden Minijobs anrichten“, sagte der arbeitspolitische Sprecher der Linksfraktion im Bundestag, Pascal Meiser, dem Portal. Sie bieten Beschäftigten „nicht nur keine eigenständige soziale Absicherung bei Krankheit, Arbeitslosigkeit und im Alter, sondern untergraben auch massiv die Finanzierungsbasis unseres solidarischen Sozialversicherungssystems.“

Meiser fordert stattdessen flächendeckende Tarifverträge für „gute Arbeitsbedingungen und Löhne“. Das seien Dinge, für die Baden-Württemberg einmal gestanden habe. „Aber kein Wort davon von Herrn Hagel“, sagte Meiser und fügt hinzu: „Offenkundig will Herr Hagel aus dem Land der gut bezahlten Facharbeiter lieber ein Land der prekär Beschäftigten machen.“

Die Grünen verweisen auf gegensätzliche Forderungen innerhalb der Union: „Zuerst fordert die Mittelstandsvereinigung der Union, das Recht auf Teilzeit stark einzuschränken, jetzt erkennt Herr Hagel, wie wichtig Teilzeitarbeit für Familien ist. Der Arbeitnehmerflügel der Union will Minijobs weitgehend abschaffen, Herr Hagel spricht sich sogar für eine Ausdehnung der Minijobs aus“, sagte der Sprecher für Arbeit und Soziales der Fraktion, Armin Grau.

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Er resümiert: „Bei der CDU herrscht arbeits- und sozialpolitisch ein komplettes Chaos.“ Auch er bemängelt, dass dem Staat durch Minijobs Sozialversicherungsbeiträge entgehen. Zudem seien sie für viele Menschen eine Falle: „Wer langfristig in Minijobs arbeitet, steht im Alter mit leeren Händen da.“ Grau fordert die Abschaffung von Minijobs mit Ausnahme für Schüler und Studierende.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Bedienung in einem Café (Archiv)

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Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Grüne und Linke lehnen CDU-Forderung nach höherer Minijobgrenze ab.
  • Aktuelle Verdienstgrenze bei Minijobs liegt bei 603 Euro.
  • Armin Grau fordert Abschaffung von Minijobs, außer für Schüler und Studierende.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Betroffene Gruppen: Minijobber, Familien, Menschen mit geringem Einkommen
  • Zielregion: Baden-Württemberg
  • Aktuelle Verdienstgrenze: 603 Euro, Vorschlag: 1.000 Euro

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Ablehnung der CDU-Forderung nach höherer Verdienstgrenze bei Minijobs durch Grüne und Linke
  • Argumente gegen Minijobs: fehlende soziale Absicherung und Belastung des Sozialversicherungssystems
  • Widersprüchliche Positionen innerhalb der CDU bezüglich Minijobs und Teilzeitarbeit

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Grüne und Linke lehnen die Erhöhung der Minijobgrenze auf 1.000 Euro ab.
  • Pascal Meiser fordert flächendeckende Tarifverträge für bessere Arbeitsbedingungen.
  • Armin Grau fordert die Abschaffung von Minijobs, ausgenommen für Schüler und Studierende.

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