Europäische Länder melden Nachweis für Vergiftung Nawalnys

14. Februar 2026

Politik - aktuelle Fakten und Einordnung

Politische Spannungen über Nawalnys Tod in München

München () – Der vor zwei Jahren verstorbene russische Oppositionspolitiker Alexej Nawalny wurde offenbar vergiftet. Dem „Spiegel“ zufolge wollen fünf europäische Staaten im Laufe des Tages am Rande der Münchener Sicherheitskonferenz eine entsprechende Erklärung abgeben.

Demnach wurde in Gewebeproben von Nawalnys Leiche das Gift Epibatidin nachgewiesen. Dabei handelt es sich um einen hochtoxischen Stoff, der in südamerikanischen Pfeilgiftfröschen vorkommt.

Da Nawalny zum Zeitpunkt seines Todes in einem russischen Straflager inhaftiert war, komme nur ein Giftanschlag durch russische Behörden infrage, hieß es.

Bei den Staaten handelt es sich um Großbritannien, , , und die .

Bereits im vergangenen Jahr hatte Julija Nawalnaja, die Witwe Nawalnys, entsprechende Vergiftungs-Vorwürfe gegen Russland erhoben und sich dabei auf „ausländische Laborbefunde“ berufen. Welches Gift damals gefunden worden sein soll, sagte sie nicht, forderte aber eine Veröffentlichung der Untersuchungsergebnisse.

Bereits 2020 hatte der russische Inlandsgeheimdienst FSB mit dem Nervenkampfstoff Nowitschok einen Giftanschlag auf Nawalny verübt. Er wurde damals durch Ärzte der Berliner Charité gerettet.

Die fünf Staaten, die Nawalnys Vergiftung an diesem Samstag öffentlich anprangern wollen, wollen sich mit ihren Ergebnissen zudem an die Chemiewaffen-Verbotsorganisation OPCW wenden. Russland habe seine Chemiewaffen entgegen entsprechender Abkommen nicht vernichtet, hieß es.

Siehe auch:  Grünen-Chef attackiert Wirtschaftsministerin als Fehlbesetzung
Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Gedenken an Alexei Nawalny (Archiv)

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Fünf europäische Staaten planen Erklärung zur Vergiftung von Alexej Nawalny an der Münchener Sicherheitskonferenz.
  • In Gewebeproben von Nawalnys Leiche wurde das Gift Epibatidin nachgewiesen.
  • Die fünf Staaten (Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Schweden, Niederlande) wollen sich an die Chemiewaffen-Verbotsorganisation OPCW wenden.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Betroffene: Alexej Nawalny, fünf europäische Staaten (Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Schweden, Niederlande)
  • Stärke: Vergiftung festgestellt, Gift Epibatidin nachgewiesen, Bezug zu russischen Behörden
  • Zeitpunkt: Erklärung im Rahmen der Münchener Sicherheitskonferenz am heutigen Tag

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Vergiftung von Alexej Nawalny mit dem Gift Epibatidin nachgewiesen
  • Nawalny war zum Zeitpunkt seines Todes in einem russischen Straflager inhaftiert
  • Vorwürfe gegen Russland basieren auf Labornachweisen und vorherigen Giftanschlägen mit Nowitschok

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Fünf europäische Staaten geben am Rande der Münchener Sicherheitskonferenz eine Erklärung zur Vergiftung Nawalnys ab.
  • Sie wollen sich mit ihren Ergebnissen an die Chemiewaffen-Verbotsorganisation OPCW wenden.
  • Es wird ein Zusammenhang zu den chemischen Waffen Russlands und deren Nichteinhaltung internationaler Abkommen angesprochen.

Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




4,7/5 (9 Bewertungen)
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
Letzte Artikel von Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH (Alle anzeigen)