Reiche sieht in Rubio-Rede "Zeichen der Zusammenarbeit"

14. Februar 2026

Wirtschaft - aktuelle Fakten und Einordnung

Wirtschaftspolitische Debatte in München

() – In der Diskussion um Änderungen am Sozialstaat hat Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) erneut Abschwächungen beim Kündigungsschutz angemahnt.

„Der Arbeitsmarkt, so wie er jetzt ist, schützt Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer – er verhindert aber auch notwendige Anpassungen“ sagte die CDU-Politikerin am Samstag den TV-Sendern RTL und ntv am Rande der Münchner Sicherheitskonferenz.

„Wenn wir uns darüber unterhalten können, zum Beispiel im Bereich der Führungskräfte, also der gut bezahlten Mitarbeiter, etwas flexibler zu sein, untere Einkommensgruppen zu schützen, dann hätten wir die nötige Flexibilität, die wir brauchen, um durch die strukturellen Veränderungen zu kommen, die wir brauchen. Darüber müssen wir in der Koalition sprechen.“

Mit Blick auf die Rede von US-Außenminister Marco Rubio zeigte sich Reiche erleichtert. Rubio habe „ein Zeichen der Zusammenarbeit“ an Europa gesendet und den Kontinent wertgeschätzt. „Er hat auf Schwächen hingewiesen, die, wenn man ehrlich ist, wir ja auch selbst erkannt haben und an denen wir arbeiten. Das Wichtigste aber ist: Er hat die Nato und das Verteidigungsbündnis gestärkt, unterstützt.“

Mit Blick auf den Freihandel und multilaterale Abkommen sagte Reiche: „Wir gehen in Europa voran und schließen endlich Freihandelsabkommen, auf die wir lange gewartet haben. Fast 25 Jahre haben wir an dem Mercosur-Abkommen gearbeitet, jetzt haben wir es endlich finalisiert. Wir haben ein Freihandelsabkommen mit . , , , der Mittlere Osten, all das steht bevor und wir sollten das schnell abschließen. Ich habe Marco Rubio nicht so verstanden, dass er nichts von Handel hält, aber er definiert ihn anders und die Interessenlagen sind andere. Zölle schaden, das merken wir jetzt auch in den Vereinigten Staaten, wo der Konsum nach unten geht. Es geht um einen verlässlichen Rahmen, und an dem müssen wir arbeiten. Das tun wir vor und hinter den Kulissen.“

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Marco Rubio am 14.02.2026

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Katherina Reiche fordert Flexibilisierung beim Kündigungsschutz, insbesondere für gut bezahlte Mitarbeiter.
  • Mercosur-Abkommen wurde endlich finalisiert; Freihandelsabkommen mit Indien steht ebenfalls.
  • Reiche betont die Bedeutung eines verlässlichen Handelsrahmens und die negativen Auswirkungen von Zöllen.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) kritisiert Kündigungsschutz für Arbeitnehmer und fordert Flexibilität für Führungskräfte
  • Zielgruppen: Arbeitnehmer in unteren Einkommensgruppen und Führungskräfte; Region: Europa
  • Mercosur-Abkommen, Freihandelsabkommen mit Indien, Malaysia, Indonesien, Australien, Mittlerer Osten; Zeitrahmen: seit fast 25 Jahren in Verhandlung, jetzt finalisiert

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Diskussion über Änderungen am Sozialstaat und Kündigungsschutz
  • Notwendigkeit von Anpassungen im Arbeitsmarkt zur Flexibilitätssteigerung
  • Stärkung von Freihandelsabkommen und multilateralen Handelsbeziehungen

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Abschwächungen beim Kündigungsschutz anmahnen
  • Flexible Regelungen für Führungskräfte und Schutz unterer Einkommensgruppen diskutieren
  • Freihandelsabkommen abschließen, darunter Mercosur und mit Indien

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