Rufe nach Pflichtdienst bei Litauen-Brigade

16. Februar 2026

Politik - aktuelle Fakten und Einordnung

Verteidigungspolitik: Bundeswehr-Einsatz in Litauen

() – Der Vorsitzende des Verteidigungsausschusses im Bundestag, Thomas Röwekamp (CDU), will Bundeswehr-Soldaten notfalls zu einem Einsatz in verpflichten, wenn sich wie bisher auch weiterhin nicht genügend Freiwillige melden.

„Die Bundeswehr baut auf Freiwilligkeit, und das bleibt der richtige Grundsatz“, sagte er dem „Redaktionsnetzwerk „, fügte aber hinzu: „Wenn dieser für einen sicherheitspolitisch unverzichtbaren Auftrag wie die Brigade in Litauen nicht ausreicht, muss der Dienst auch verbindlich angeordnet werden.“ Röwekamp sagte: „Wer sich für den Soldatenberuf entscheidet, übernimmt Verantwortung für den Schutz von Frieden, Freiheit und unserer Bündnispartner. Diese Verantwortung endet nicht an der Landesgrenze – sie schließt auch den Dienst dort ein, wo Abschreckung Frieden sichert, wie in Litauen.“

Der „Spiegel“ hatte zuvor unter Berufung auf ein vertrauliches Papier aus dem Verteidigungsministerium berichtet, dass sich zu wenige Freiwillige für den Dienst an der Nato-Ostflanke gemeldet hätten – besonders bei den Mannschaftsdienstgraden. Bis 2027 sollen 4.800 Soldaten und 200 Zivilbeschäftigte dauerhaft in Litauen Dienst leisten. Gegenwärtig sind in Litauen aber nur 1.700 bis 1.800 Bundeswehrangehörige vor Ort, bis Jahresende sollen es 2.000 sein.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Bundeswehr-Soldaten (Archiv)

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Bundeswehr-Soldaten könnten notfalls für den Einsatz in Litauen verpflichtet werden.
  • Ziel sind bis 2027 insgesamt 4.800 Soldaten und 200 Zivilbeschäftigte in Litauen.
  • Aktuell sind nur 1.700 bis 1.800 Bundeswehrangehörige vor Ort, bis Jahresende sollen es 2.000 sein.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • betrifft Bundeswehr-Soldaten und Verteidigungsminister
  • Ziel sind 4.800 Soldaten bis 2027 in Litauen
  • aktuell 1.700 bis 1.800 Soldaten vor Ort, bis Jahresende 2.000

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Mangel an Freiwilligen für den Dienst in Litauen
  • Notwendigkeit eines sicherheitspolitisch unverzichtbaren Auftrags
  • Verpflichtung für Soldaten auch außerhalb der Landesgrenzen

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Verpflichtung von Bundeswehr-Soldaten zu einem Einsatz in Litauen bei unzureichenden Freiwilligen
  • Anordnung von Dienstverpflichtungen für sicherheitspolitisch unverzichtbare Aufträge
  • Ziel, bis Jahresende 2.000 Bundeswehrangehörige in Litauen zu stationieren

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