Streeck bei Social-Media-Verbot skeptisch

18. Februar 2026

Politik - aktuelle Fakten und Einordnung

Gesellschaftliche Debatte um Social-Media-Regulierung in Berlin

() – Der Sucht- und Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Hendrik Streeck, (CDU), zweifelt am Erfolg eines pauschalen Social-Media-Verbots. „Wir brauchen ein evidenzbasiertes Gesamtpaket: mehr Medienkompetenz, verbindliche Altersregeln, klare Verantwortung der Plattformen und Schutzmechanismen gegen suchtfördernde Designs“, sagte der CDU-Bundestagsabgeordnete dem Focus. „Ein pauschales Social-Media-Verbot allein wird das Problem aber nicht lösen.“

Der Virologe warnt vor den negativen Konsequenzen von sozialen Netzwerken. „Studien zeigen, dass bereits jedes vierte Kind ein problematisches oder riskantes Mediennutzungsverhalten entwickelt. Das liegt nicht nur am individuellen Umgang, sondern auch an Plattformstrukturen“, so Streeck.

Mit Blick auf das SPD-Konzept für ein Social-Media-Verbot bis zum Alter von 14 Jahren sagte er weiter: „Deshalb unterstütze ich parteiübergreifend jede Initiative, die den Kinder- und Jugendschutz im digitalen Raum stärkt – auch die aktuelle Debatte.“

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Junge Leute mit Smartphones (Archiv)

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Hendrik Streeck zweifelt am Erfolg eines pauschalen Social-Media-Verbots.
  • Er fordert ein evidenzbasiertes Gesamtpaket mit mehr Medienkompetenz und verbindlichen Altersregeln.
  • Streeck unterstützt Initiativen zum Schutz von Kindern und Jugendlichen im digitalen Raum.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Betroffene: Kinder und Jugendliche
  • Region: Deutschland
  • Zeitraum: Bis zum Alter von 14 Jahren

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Zweifel am Erfolg eines pauschalen Social-Media-Verbots
  • Notwendigkeit eines evidenzbasierten Gesamtpakets
  • Hohe Anzahl von Kindern mit problematischem Mediennutzungsverhalten

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Entwicklung eines evidenzbasierten Gesamtpakets zur Mediennutzung
  • Einführung verbindlicher Altersregeln für soziale Medien
  • Stärkung des Kinder- und Jugendschutzes im digitalen Raum

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