SPD weist Merz-Kritik an Steuerplänen zurück

18. Februar 2026

Politik - aktuelle Fakten und Einordnung

Steuerpolitik in Berlin: SPD vs. CDU

() – Die SPD weist die Kritik von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) an ihren Steuerplänen zurück. „Eine stärkere Besteuerung von sehr hohen Einkommen durch eine Anhebung der Reichensteuer wäre ein gerechtes Vorgehen und kein Ausquetschen einer Zitrone“, sagte Parlamentsgeschäftsführer Dirk Wiese der „Rheinischen Post“ (Donnerstagsausgabe).

Wiese ergänzte: „Eine Steuerreform im Hinblick auf kleine und mittlere Einkommen haben wir fest im Koalitionsvertrag vereinbart.“ Dabei sei es auch sinnvoll, den Spitzensteuersatz erst später greifen zu lassen, um die arbeitende Mitte im Land zu entlasten. „Das muss dann aber gegenfinanziert werden“, so der SPD-Politiker. Eine Entlastung „für sehr, sehr viele“ funktioniere nur „bei gleichzeitiger Heranziehung sehr, sehr hoher Einkommen“.

Merz hatte den Plänen des Koalitionspartners SPD, die Steuern für Spitzenverdiener und Erben zu erhöhen, zuvor eine klare Absage erteilt. Merz sagte im Politik-Podcast „Machtwechsel“: „Die Zitrone ist ziemlich ausgequetscht.“

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Friedrich Merz (Archiv)

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • betrifft hohe Einkommen, insbesondere Spitzenverdiener und Erben
  • Zielgruppe: Reiche und die arbeitende Mitte im Land
  • keine konkreten Zahlen, Fristen oder Zeiträume angegeben

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • SPD verteidigt geplante Steuererhöhung für hohe Einkommen als gerecht.
  • Koalitionsvertrag sieht Steuerreform mit Entlastung für kleine und mittlere Einkommen vor.
  • Merz kritisiert Steuerpläne als übertrieben und spricht von einer bereits "ausgequetschten Zitrone".

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Bundeskanzler Friedrich Merz äußert sich kritisch zu den Steuerplänen der SPD.
  • SPD plant stärkere Besteuerung hoher Einkommen und eine Steuerreform für kleine und mittlere Einkommen.
  • Es wird eine Entlastung der arbeitenden Mitte angestrebt, die gegenfinanziert werden muss.

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