Regierung verstärkt Kampf gegen Drogen- und Finanzkriminalität
Vermischtes - aktuelle Fakten und Einordnung
Politik in Berlin: Kriminalitätsbekämpfung stärken
Berlin () – Die Bundesregierung will das Einziehen und Sicherstellen von Vermögenswerten krimineller oder unklarer Herkunft erleichtern. Das geht aus einer Strategie zur „Neuausrichtung der Bekämpfung von Organisierter Kriminalität sowie Finanz- und Rauschgiftkriminalität“ hervor, die nun vom Kabinett beschlossen werden soll und über die „Politico“ berichtet. Die Pläne wollen Finanzminister Lars Klingbeil (SPD), Justizministerin Stefanie Hubig (SPD) und Innenminister Alexander Dobrindt (CSU) an diesem Mittwoch präsentieren.
„Wir vereinfachen und stärken die Regelungen zur Einziehung krimineller Vermögenswerte und schaffen neue Regelungen für administrative Ermittlungen und Sicherstellung von Vermögen unklarer Herkunft“, heißt es in dem Papier. „Wir erleichtern Sicherungsmaßnahmen und den Zugriff auf Vermögenswerte bereits im Verwaltungsverfahren.“ Weiter heißt es, „insbesondere bei auffälligen Vermögens-Einkommens-Diskrepanzen und Bezügen zur organisierten Kriminalität“ solle eine Beweislastumkehr beim Einziehen von Vermögen unklarer Herkunft eingeführt werden.
Nach Angaben aus Regierungskreisen geht es darum, etwa Immobilien, Luxusautos oder Bargeld sicherzustellen, sobald entsprechende Ermittlungen aufgenommen werden. Dies soll erfolgen können, wenn die legale Herkunft der Vermögenswerte nicht nachgewiesen werden kann.
Zwischen Zoll und Bundeskriminalamt soll es „zweckgebundene und rechtssichere direkte Zugriffe auf Daten“ geben. „Wir werden die notwendigen nationalen Rechtsänderungen in die Wege leiten, damit Zoll und BKA im Einklang mit den verfassungsrechtlichen Vorgaben auf die hierfür erforderlichen Daten zugreifen können.“ Die Bundesregierung plant zudem ein gemeinsames Kompetenzzentrum zwischen Zoll und BKA sowie ein „Ermittlungszentrum Geldwäsche“ beim Zoll.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Zoll (Archiv) |
Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.
Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?
- Einziehen und Sicherstellen von Vermögenswerten krimineller Herkunft wird erleichtert.
- Einführung einer Beweislastumkehr bei Vermögen unklarer Herkunft.
- Geplante Schaffung eines gemeinsamen Kompetenzzentrums zwischen Zoll und BKA.
Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?
- betrifft Behörden wie Zoll und Bundeskriminalamt
- Einführung von Regelungen für Vermögenswerte unklarer Herkunft und vereinfachte Sicherungsmaßnahmen
- Zielgruppe sind Vermögenswerte wie Immobilien, Luxusautos und Bargeld; Maßnahmen können sofort bei Verdacht auf kriminelle Herkunft ergriffen werden
Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?
- Erleichterung des Einziehens und Sicherstellens von Vermögenswerten krimineller oder unklarer Herkunft
- Verbesserung der Regelungen zur Beweislastumkehr bei Vermögenswerten unklarer Herkunft
- Einführung eines gemeinsamen Kompetenzzentrums zwischen Zoll und Bundeskriminalamt zur effektiveren Bekämpfung von organisierter Kriminalität
Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?
- Einziehen und Sicherstellen von Vermögenswerten krimineller Herkunft erleichtern
- Beweislastumkehr beim Einziehen von Vermögen unklarer Herkunft einführen
- Gemeinsames Kompetenzzentrum zwischen Zoll und BKA planen
Bist du ein guter Leser? 👍
Welcher Begriff kam im Artikel vor?
Bist du ein guter Leser? 👍
Welcher Begriff kam im Artikel vor?
Bist du ein guter Leser? 👍
Welcher Begriff kam im Artikel vor?
- KORREKTUR: Freiburg im Europa-League-Viertelfinale - 19. März 2026
- Europa League: Stuttgart scheidet gegen FC Porto aus - 19. März 2026
- ZDF-Politbarometer: CDU in Rheinland-Pfalz weiter vorn - 19. März 2026
