Fußgängerverband will härtere Strafen für Radfahren auf Gehwegen

26. Februar 2026

Vermischtes - aktuelle Fakten und Einordnung

Gesellschaftliche Debatte über Radfahren in Berlin

() – Der Fußgängerverband „Fuss e.V.“ fordert höhere Strafen für das Radfahren auf Gehwegen. „Wir sehen den Radboom im Frühling mit gemischten Gefühlen“, sagte Vorstand Roland Stimpel der „Rheinischen Post“.

Einerseits freue man sich über alle, „die auf Fahrbahn oder Radweg leise, abgasfrei und relativ langsam unterwegs sind“. Andererseits würden sich „aber wieder mehr Radler auf Gehwege und Spazierpfade im Grünen verirren“, so Stimpel. Man appelliere daher an die Radfahrer, von Gehwegen wegzubleiben. Das Fahren dort sei meist sowieso verboten. „Viel Autoverkehr und hartes Pflaster auf der Fahrbahn sind keine Ausrede für das Gehwegfahren. Wer das vermeiden will, kann auch ein Stück schieben oder eine andere Route nehmen“, so Stimpel.

Viele Radler seien zum Glück achtsam. „Für die Rücksichtslosen und Hektischen braucht es aber mehr Kontrollen und am besten höhere Bußgelder.“ In etwa gebe es harsche Strafen: „Gehwegfahren kostet bei unseren Nachbarn bis zu 135 Euro“, sagte der Experte.

Siehe auch:  Klingbeil kritisiert Deutsche Bahn für Kauf chinesischer E-Busse
Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Selbstgemaltes Verbotsschild für Fahrradfahrer (Archiv)

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Höhere Strafen für das Radfahren auf Gehwegen gefordert
  • Appell an Radfahrer, Gehwege zu meiden
  • Frankreich verhängt bis zu 135 Euro Strafe für Gehwegfahren

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Radfahrer auf Gehwegen
  • Alle Regionen, besonders urban
  • Höhere Bußgelder gefordert, Anspielung auf 135 Euro in Frankreich

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Radboom im Frühling führt zu mehr Radfahrern auf Gehwegen
  • Mangelnde Rücksichtnahme von einigen Radfahrern
  • Notwendigkeit für höhere Kontrollen und Bußgelder gegen Gehwegfahren

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Höhere Strafen für das Radfahren auf Gehwegen fordern
  • Mehr Kontrollen für rücksichtsloses Fahren
  • Bußgelder anpassen, ähnlich wie in Frankreich (bis zu 135 Euro)
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
Letzte Artikel von Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH (Alle anzeigen)