Neubauer sieht Investition in Regenwaldfonds als Schadensbegrenzung

20. November 2025

Vermischtes - aktuelle Fakten und Einordnung

Klimapolitik und internationale Verantwortung in Berlin

() – Die Klimaaktivistin Luisa Neubauer kritisiert das Auftreten des Bundeskanzlers auf der UN-Klimakonferenz (COP30) in Belém. „Dank eines Kanzlers, der inmitten von heiklen internationalen Klima-Verhandlung nichts Besseres zu tun hat, als mit seinen Aussagen halb vor den Kopf zu stoßen, muss man die 1 Milliarde-Zusage, die genau jetzt nach diesen Aussagen kommt, als Schadensbegrenzung verstehen“, sagte Neubauer der „Rheinischen Post“ (Donnerstagausgabe).

Mit nur wenigen, unnötigen und respektlosen Worten hätte es der Kanzler es geschafft, hart erkämpftes Vertrauen in deutsche Politik einzureißen. „Den Preis für seine rhetorische Unzuverlässigkeit zahlen wir alle“, sagte sie.

Abgesehen davon sei es natürlich gut und notwendig, dass sich mit Blick auf den Tropenwald-Fonds auf eine klare Zusage einließe. „Gleichzeitig bleibt es makaber, dass Deutschland auf der einen Seite eine Milliarde für den Regenwald hinlegt und auf der anderen Seite jährlich 60 Milliarden in fossile Subventionen steckt, und zwischendurch auch gerne 350 Millionen an die Fluggesellschaften verschenkt“, fuhr Neubauer fort. „Merz bleibt auf einem klimapolitischen Kurs, der mehr Klima kaputt macht, als er schützt.“

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Luisa Neubauer (Archiv)

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Luisa Neubauer kritisiert Bundeskanzler bei UN-Klimakonferenz für respektlose Aussagen.
  • Deutschland sichert eine Milliarde für den Tropenwald-Fonds zu.
  • Jährliche fossile Subventionen in Höhe von 60 Milliarden werden weiterhin gezahlt.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Betroffene: Bundeskanzler, Luisa Neubauer, Brasilien, deutsche Politik
  • Auswirkungen: Schadensbegrenzung durch 1 Milliarde-Zusage, verlorenes Vertrauen, Kritik an fossilen Subventionen
  • Zeitraum: Bezug auf aktuelle UN-Klimakonferenz (COP30) und fortlaufende Subventionen

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Kritik am Verhalten des Bundeskanzlers auf der UN-Klimakonferenz
  • Verlust von Vertrauen in die deutsche Politik durch unüberlegte Aussagen
  • Widersprüchliche Klimapolitik: hohe Zusagen für den Tropenwald versus massive fossile Subventionen

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Deutschland plant eine klare Zusage für den Tropenwald-Fonds in Höhe von einer Milliarde Euro.
  • Kritische Anmerkungen zur hohen Finanzierung fossiler Subventionen.
  • Forderung nach mehr Transparenz und Verantwortung in der Klimapolitik.

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