DM sieht Online-Medikamente als Antwort auf hohe Gesundheitskosten

26. Februar 2026

Wirtschaft - aktuelle Fakten und Einordnung

Wirtschaftliche Aspekte des Gesundheitswesens in Deutschland

() – Angesichts der Klage des Vereins Wettbewerbszentrale gegen DM hat der Vorsitzende der Geschäftsführung des Drogerieunternehmens, Christoph Werner, den Verkauf von nicht verschreibungspflichtigen Medikamenten über die dm-Online-Apotheke als Beitrag zu einem bezahlbaren Gesundheitssystem verteidigt.

Er sei sehr zuversichtlich, dass das Handeln des Unternehmens „im Einklang ist mit der einschlägigen gesetzlichen Vorgabe“, sagte er dem TV-Sender „Welt“ am Donnerstag. „Und wir glauben, dass in die Entwicklung einfach dahin gehen wird, weil das Gesundheitssystem sich reformieren muss, um weiterhin eine gute Leistung den Menschen anbieten zu können. Bei Versicherungsbeiträgen, die als Lohnnebenkosten so dimensioniert sind, dass sie uns nicht aus dem Wettbewerb rauskatapultieren wegen zu hohen Lohnstückkosten.“

Der Vertrieb von DM läuft über eine zugelassene Apotheke in Tschechien. Er würde das auch aus Deutschland machen, aber „das ist nun mal die Gesetzgebung, die das so vorschreibt, dass man das aus dem Ausland machen muss“, so Werner. Das Vertriebsmodel über Drogerien adressiert aus Werners Sicht den demografischen Wandel, das gestiegene Gesundheitsbewusstsein der Menschen und die „Überlastung des Gesundheitssystems im Hinblick auf die Zeit, die es braucht, bis man überhaupt mal Termine bei Ärzten kriegt“.

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Auch die Kosten des Systems machten eine Reform nötig. Werner verwies auf „die steigenden Zuschüsse aus dem Bundeshaushalt in die Krankenversicherung, um die Lohnnebenkosten nicht zu sehr steigen zu lassen. Wenn man sich das anguckt, wird es Veränderungen geben.“

Seit Ende Dezember verkauft der Drogeriemarktführer nicht-verschreibungspflichtige Medikamente über sein Online-Portal.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Drogeriemarkt dm (Archiv)

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  • Christoph Werner verteidigt den Online-Verkauf von nicht verschreibungspflichtigen Medikamenten über die dm-Online-Apotheke.
  • Vertrieb erfolgt über eine zugelassene Apotheke in Tschechien.
  • Seit Ende Dezember verkauft dm nicht-verschreibungspflichtige Medikamente über sein Online-Portal.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • betrifft: DM, deutsche Verbraucher, Gesundheitswesen
  • Zielgruppen: Kunden, die nicht-verschreibungspflichtige Medikamente benötigen, demografisch engagierte Verbraucher
  • Zeitraum: seit Ende Dezember, Hinweis auf notwendige Reformen, zukünftige Entwicklungen in Deutschland

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  • Klage der Wettbewerbszentrale gegen DM
  • Verteidigung des Online-Verkaufs nicht verschreibungspflichtiger Medikamente als Beitrag zu einem bezahlbaren Gesundheitssystem
  • Notwendigkeit der Reform des Gesundheitssystems aufgrund demografischen Wandels und gestiegenen Gesundheitsbewusstseins

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