Yougov: Union vergrößert Abstand zur AfD

19. November 2025

Politik - aktuelle Fakten und Einordnung

Politische Stimmung in Deutschland: Umfragen und Meinungen

() – Die Union kann laut neuer Yougov-Sonntagsfrage den Abstand zur AfD wieder etwas vergrößern. Wenn am kommenden Sonntag Bundestagswahl wäre, würden aktuell 27 Prozent der Wahlberechtigten CDU/CSU wählen, so die Erhebung, die am Mittwochmorgen veröffentlicht wird. Das sind zwar genauso viele wie im Oktober, die AfD verliert aber im Vergleich zum Vormonat einen Prozentpunkt und kommt auf 25 Prozent.

Die SPD kommt aktuell bei Yougov wie im Oktober auf 14 Prozent, die Grünen bleiben ebenfalls unverändert bei 11 Prozent. Die Linke gewinnt einen Prozentpunkt dazu und kommt auf aktuell 11 Prozent.

Der angekündigte Rückzug von Sahra Wagenknecht vom Parteivorsitz hat zunächst keinen Einfluss auf die Absicht von Wählern, für das BSW zu stimmen: Wie im Oktober sind es unverändert 4 Prozent. Die FDP gewinnt einen Prozentpunkt hinzu und kommt im November auf 4 Prozent. 5 Prozent der Wahlberechtigten würden für eine sonstige Parteien stimmen.

Weitere Ergebnisse: In der Diskussion um die Festschreibung des Rentenniveaus glauben 50 Prozent, dass junge Menschen in Zukunft einen geringeren Wohlstand haben werden als ihre Eltern. Nur 12 Prozent glauben, dass junge Menschen höheren Wohlstand als ihre Eltern haben werden. 24 Prozent denken, dass junge Menschen ungefähr gleich großen Wohlstand wie ihre Eltern haben werden.

Junge Menschen sind dabei skeptischer gegenüber dem Wohlstandsversprechen als ältere Menschen: In der Altersgruppe der 18-29-Jährigen glauben 63 Prozent, dass junge Menschen geringeren Wohlstand als ihre Eltern haben werden. 12 Prozent glauben, dass junge Menschen es genauso gut haben werden, und 13 Prozent, dass sie es besser haben werden als ihre Eltern.

Zum Vergleich: In der Altersgruppe ab 70 Jahren glauben nur 36 Prozent, dass junge Menschen es schlechter haben werden als ihre Eltern. Fast genauso viele – 35 Prozent – glauben, dass junge Menschen es genauso gut haben werden, und 12 Prozent, dass sie es besser haben werden als ihre Eltern.

Siehe auch:  SPD fordert von Merz Führung bei Sozialreformen

Die Mehrheit der Bürger in findet, dass die Auswirkungen auf junge Menschen nicht ausreichend bei politischen Entscheidungen berücksichtigt werden. 58 Prozent sind der Meinung, dass die Auswirkungen auf junge Menschen nicht ausreichend bei politischen Entscheidungen berücksichtigt werden. Nur 22 Prozent denken, dass Auswirkungen auf junge Menschen in ausreichendem Maße berücksichtigt werden. 20 Prozent sind unentschieden.

Gerade junge Menschen selbst fühlen ihre Interessen bei politischen Entscheidungen nur unzureichend berücksichtigt: 73 Prozent der 18-29-Jährigen finden, dass Auswirkungen politischer Entscheidungen auf junge Menschen nicht in ausreichendem Maße berücksichtigt werden. Nur 14 Prozent sind der Meinung, dass dies der Fall ist. In der Altersgruppe der 30-39- Jährigen denken 64 Prozent, dass Konsequenzen für Jüngere nicht ausreichend mitbedacht werden, 21 Prozent sind der Meinung, dass sie in ausreichendem Maße berücksichtigt werden.

Mit fortschreitendem Alter sind immer weniger Bürger der Meinung, dass die Interessen junger Menschen nicht ausreichend berücksichtigt sind. Zum Vergleich: 50 Prozent der Bürger ab 70 Jahren denken, dass bei politischen Entscheidungen die Auswirkungen auf junge Menschen nicht ausreichend berücksichtigt werden. 28 Prozent glauben, dass dies der Fall ist – der Anteil ist doppelt so hoch wie bei den 18-29-Jährigen.

Yougov hatte 2.387 Personen zwischen dem 14. und 17. November befragt.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Friedrich Merz und Tino Chrupalla (Archiv)

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • CDU/CSU erreicht 27 Prozent, AfD sinkt auf 25 Prozent.
  • SPD bleibt bei 14 Prozent, Grüne bei 11 Prozent, Linke gewinnt einen Prozentpunkt auf 11 Prozent.
  • 50 Prozent der Bürger glauben, junge Menschen werden einen geringeren Wohlstand haben als ihre Eltern.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Zielgruppe: Wahlberechtigte in Deutschland, insbesondere 18-29-Jährige, 30-39-Jährige, ab 70 Jahren
  • Region: Deutschland
  • Zahlen: CDU/CSU 27%, AfD 25%, SPD 14%, Grüne 11%, Linke 11%, FDP 4%, 50% der 18-29-Jährigen glauben an geringeren Wohlstand, 73% der 18-29-Jährigen empfinden unzureichende politische Berücksichtigung

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Rückgang der AfD-Wähler von 26% auf 25%
  • Mehrheit der Bevölkerung sieht unzureichende Berücksichtigung junger Menschen in politischen Entscheidungen
  • Skepsis der jüngeren Generation hinsichtlich des zukünftigen Wohlstands

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Keine Angabe

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