Landkreistag begrüßt Pläne für neues Heizungsgesetz
Politik - aktuelle Fakten und Einordnung
Politik in Berlin: Neues Heizungsgesetz diskutiert
Berlin () – Der Deutsche Landkreistag hat die Eckpunkte zum neuen Heizungsgesetz als richtigen Schritt begrüßt.
„Die verabredeten Änderungen am Heizungsgesetz sind ein richtiger Schritt und waren versprochen“, sagte Hauptgeschäftsführer Kay Ruge dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland„. „Dass die Korrektur nun auf diese Weise erfolgt, ist gut und entspricht der Lebenswirklichkeit von Millionen Menschen.“
Mehr Technologieoffenheit, weniger Bürokratie und mehr Praxisnähe seien dringend notwendig. „Besonders wichtig ist aus Sicht der Landkreise, dass die kommunale Wärmeplanung als strategisches Instrument erhalten bleibt, zugleich aber vor allem für kleinere Kommunen einfacher und handhabbarer wird“, fügte er hinzu. Das hatten Union und SPD in ihrem Eckpunktepapier angekündigt.
Ruge pochte zugleich auf Planungssicherheit und warnte vor Belastungen. Planungssicherheit sei wichtig, die Politik habe bei diesem Thema in den vergangenen Jahren viel Vertrauen verspielt, kritisierte er. „Entscheidend ist, dass die angekündigten Änderungen im Gesetzgebungsverfahren praxistauglich umgesetzt werden, und ohne neue Belastungen für Bürger und Kommunen“, so Ruge.
Die Chefin der Wirtschaftsweisen, Monika Schnitzer, hat dagegen die Pläne der Regierungskoalition für ein neues Heizungsgesetz scharf kritisiert. Die Öffnung für Gas- und Ölheizungen bringe „neue Unsicherheiten“, sagte die Münchner Ökonomin den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Es sei überhaupt nicht absehbar, ob klimafreundliche Brennstoffe künftig zu wettbewerbsfähigen Preisen verfügbar seien. Außerdem werde der europäische Emissionshandel fossiles Heizen deutlich verteuern. Gas- und Ölheizungen könnten sich deshalb „in der längeren Frist als Kostenfalle erweisen“.
Die Unsicherheit könne man abbauen, „indem man den Umstieg auf die klimafreundlichen Technologien verlässlich günstiger macht, durch Abbau bürokratischer Hürden, auch bei der Förderung“, schlug Schnitzer vor. „Dies würde es den Heizungsbauern und der Heizungsindustrie erleichtern, ihre Stückzahlen hochzufahren und dadurch die Preise endlich senken zu können.“
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Heizung (Archiv) |
Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.
Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?
- Deutsche Landkreistag begrüßt Änderungen am Heizungsgesetz.
- Kommunale Wärmeplanung soll vereinfacht werden, vor allem für kleinere Kommunen.
- Kritik an der Unsicherheit durch Öffnung für Gas- und Ölheizungen; potenzielle Kostenfallen in der Zukunft.
Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?
- betrifft: deutsche Landkreise, Bürger, Kommunen, Heizungsindustrie
- wie stark: Planungsunsicherheiten für Millionen Menschen, Forderung nach einfacherer kommunaler Wärmeplanung
- Zeitraum: aktuelle Änderungen am Heizungsgesetz, laufende Gesetzgebungsverfahren
Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?
- Unterstützung des neuen Heizungsgesetzes durch den Deutschen Landkreistag als Schritt in die richtige Richtung
- Notwendigkeit von mehr Technologieoffenheit und weniger Bürokratie betont
- Planungssicherheit gefordert, um Vertrauen der Bürger wiederherzustellen
Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?
- Mehr Technologieoffenheit und weniger Bürokratie
- Einfachere kommunale Wärmeplanung für kleinere Kommunen
- Planungssicherheit schaffen und neue Belastungen vermeiden
Bist du ein guter Leser? 👍
Welcher Begriff kam im Artikel vor?
Bist du ein guter Leser? 👍
Welcher Begriff kam im Artikel vor?
Bist du ein guter Leser? 👍
Welcher Begriff kam im Artikel vor?
- Tausende Häftlinge vorzeitig aus Gefängnis entlassen - 20. März 2026
- Lehrerverband sieht Verbot von Messengerdiensten kritisch - 20. März 2026
- Merz will KI-Verordnung komplett auf den Prüfstand stellen - 20. März 2026
