Linke kritisiert unklare Finanzierung der Thüringer Hochschulen

27. Februar 2026

Regional - Thüringen - aktuelle Fakten und Einordnung

Hochschulfinanzierung und Politik in Thüringen

() – Die Linke im Thüringer Landtag wirft der Landesregierung vor, zu viele Fragen zur künftigen Hochschulfinanzierung offenzulassen. Das führe zu großer Verunsicherung an den Hochschulen, teilte der Fraktionsvorsitzende und hochschulpolitische Sprecher Christian Schaft mit.

Er forderte das CDU-geführte Bildungs- und das BSW-geführte Finanzministerium auf, gemeinsam mit den Hochschulen Ziele für eine neue Hochschulrahmenvereinbarung zu formulieren.

Insbesondere müssten Lösungen für strukturelle Probleme wie die Übernahme von Versorgungsausgaben und die Finanzierung von Tarifsteigerungen gefunden werden, so Schaft. Zudem brauche es verbindliche Kooperationen zwischen den Hochschulen und konkrete Ideen zur Stärkung der Qualität der einzelnen Standorte.

Dieser Prozess müsse schnell starten, da die Zeit knapp sei.

Schaft kritisierte zudem die einseitige Sichtweise der CDU, die Wissenschaftsstandorte ausschließlich unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten zu betrachten. Wissenschaft diene auch der Gesellschaft, und Innovation, Bildung und Forschung müssten gleichberechtigt nebeneinanderstehen.

Als Orientierungshilfe verwies er auf ein aktuelles Papier des Wissenschaftsrats, das Perspektiven für die Wissenschaft bis 2040 aufzeige.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Studenten in einer Bibliothek (Archiv)

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Betroffen sind Hochschulen in Thüringen
  • Starke Verunsicherung aufgrund offener Fragen zur Hochschulfinanzierung
  • Prozess zur Formulierung einer Hochschulrahmenvereinbarung soll schnell gestartet werden

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Unklare Hochschulfinanzierung führt zu Verunsicherung an Hochschulen
  • Fehlende Lösungen für strukturelle Probleme wie Versorgungsausgaben und Tarifsteigerungen
  • Einseitige Betrachtung von Wissenschaft ausschließlich unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • CDU- und BSW-geführte Ministerien sollen gemeinsam mit Hochschulen Ziele für eine neue Hochschulrahmenvereinbarung formulieren.
  • Lösungen für strukturelle Probleme wie Versorgungsausgaben und Tarifsteigerungen müssen gefunden werden.
  • Es müssen verbindliche Kooperationen zwischen Hochschulen etabliert werden.

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