Linksfraktion in MV fordert Verbot von Lootboxen in Videospielen

21. November 2025

Mecklenburg-Vorpommern - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung

Gesellschaft: Regulierung von Lootboxen in Mecklenburg-Vorpommern

() – Die Linksfraktion im Landtag hat sich für ein sofortiges Verbot von Lootboxen und glücksspielähnlichen Mechanismen in Videospielen ausgesprochen. Der kinder- und jugendpolitische Sprecher Christian Albrecht erklärte am Freitag, diese Elemente würden wie „digitale Drogen“ wirken und gezielt Kinder in die Abhängigkeit treiben.

Albrecht kritisierte, dass die Spieleindustrie mit psychologischen Tricks und Belohnungsschleifen heranwachsende Gehirne manipuliere.

Jeder Kauf einer Lootbox könne im schlimmsten Fall zu Überschuldung, zerbrochenen Familien und massiven psychischen Problemen führen. Während klassische Glücksspiele streng reguliert seien, dürften Konzerne mit Lootboxen weiterhin gezielt Kinder und Jugendliche ins Visier nehmen.

Die Fraktion fordert mindestens eine strenge Regulierung mit verbindlicher Altersverifikation ab 18 Jahren und vollständiger Transparenz der Gewinnwahrscheinlichkeiten.

Spielehersteller müssten für Glücksspielelemente Lizenzen beantragen und staatlich kontrolliert werden. Zudem seien Präventionskampagnen an Schulen nötig, um Eltern und Kinder aufzuklären.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Junge Leute beim Zocken (Archiv)

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  • Sofortiges Verbot von Lootboxen und glücksspielähnlichen Mechanismen in Videospielen gefordert.
  • Strenge Regulierung mit verbindlicher Altersverifikation ab 18 Jahren und vollständiger Transparenz der Gewinnwahrscheinlichkeiten verlangt.
  • Spielehersteller sollen Lizenzen für Glücksspielelemente beantragen und staatlich kontrolliert werden müssen.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • betrifft Kinder und Jugendliche
  • sofortiges Verbot oder strenge Regulierung gefordert
  • Altersverifikation ab 18 Jahren und vollständige Transparenz der Gewinnwahrscheinlichkeiten

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Verbot von Lootboxen wegen Suchtgefahr für Kinder und Jugendliche
  • Psychologische Manipulation durch Belohnungsschleifen
  • Vergleich mit klassischen Glücksspielen hinsichtlich Regulierung und Schutzmaßnahmen

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Sofortiges Verbot von Lootboxen und glücksspielähnlichen Mechanismen in Videospielen fordern
  • Strenge Regulierung mit verbindlicher Altersverifikation ab 18 Jahren und Transparenz der Gewinnwahrscheinlichkeiten
  • Spielehersteller müssen Lizenzen für Glücksspielelemente beantragen und staatlich kontrolliert werden
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