SPD arbeitet an Angebot für Abgeordnete bei Online-Anfeindungen

22. November 2025

Politik - aktuelle Fakten und Einordnung

Gesellschaft: Umgang mit Anfeindungen in Berlin

() – Die SPD-Fraktion im Bundestag plant ein Beratungsangebot für Abgeordnete und Mitarbeiter, die sich wegen Anfeindungen auf Social Media großen Belastungen ausgesetzt sehen.

Das kündigte SPD-Fraktionschef Matthias Miersch in den Zeitungen der Mediengruppe an. „Die Angriffe haben eine neue Qualität. Ich kann das, was da an Mails und Anfeindungen kommt, nicht ignorieren. Das gilt auch für meine Mitarbeitenden, für die ich ja eine Fürsorgepflicht habe. Deshalb rotieren wir im Team, damit nicht eine Person alles abbekommt. Wir arbeiten daran, für Abgeordnete und Mitarbeiter ein Beratungsangebot zu schaffen. Der Ton ist rauer geworden, aber wir müssen uns dieser Realität stellen.“

Prinzipiell beklagte Miersch die Entwicklung durch Social Media. „Polarisierung verdrängt Erfolge. Konflikte sind attraktiver als Lösungen – das gilt für Medien wie soziale Netzwerke. Der Kompromiss hat seinen gesellschaftlichen Wert verloren. Social Media belohnt Extreme, nicht Ausgleich. Das erschwert Parlamentarismus.“

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: SPD-Bundestagsfraktion (Archiv)

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Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • SPD-Fraktion plant Beratungsangebot für Abgeordnete und Mitarbeiter gegen Anfeindungen auf Social Media
  • Fraktionschef Matthias Miersch betont Fürsorgepflicht für Mitarbeitende
  • Anstieg von Angriffen und Polarisierung durch Social Media beeinträchtigt Parlamentarismus

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Abgeordnete und Mitarbeiter der SPD-Fraktion
  • Betroffene durch Anfeindungen auf Social Media
  • Beratungsangebot in PlanungKeine Angabe

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Anfeindungen und Belastungen durch Social Media
  • Zunehmende Polarisierung und Verlust des gesellschaftlichen Werts von Kompromissen
  • Extreme Meinungen werden in sozialen Netzwerken belohnt

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Beratungsangebot für Abgeordnete und Mitarbeiter wird eingerichtet
  • Rotation im Team zur Entlastung von Mitarbeitenden bei Anfeindungen
  • Thematisierung der negativen Auswirkungen von Social Media auf den politischen Diskurs

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