Linke kritisiert Gerichtsurteil zu Ladenöffnungszeiten als absehbar

13. März 2026

Mecklenburg-Vorpommern - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung

Politik in Mecklenburg-Vorpommern: Bäderverkaufsordnung im Fokus

() – Die Linksfraktion im Landtag hat das Urteil des Oberverwaltungsgerichts zur Öffnungszeitenverordnung als „Niederlage mit Ansage“ bezeichnet. Das teilte der wirtschaftspolitische Sprecher der Fraktion, Henning Foerster, am Donnerstag mit.

Er machte das SPD-geführte Wirtschaftsministerium für den „politischen Scherbenhaufen“ verantwortlich, da es Warnungen vor einem Rechtsstreit ignoriert habe.

Foerster erklärte, im Koalitionsvertrag sei eine klare Regelung zur Fortführung der Bäderverkaufsordnung vereinbart worden, um einen rechtssicheren Rahmen zu schaffen. Das Wirtschaftsministerium habe diesen Pfad jedoch verlassen und wirtschaftliche Interessen über einen Konsens mit den Gewerkschaften gestellt.

Der nun gescheiterte Kurs schade allen tourismusabhängigen Unternehmen im Land, so der Abgeordnete.

Die Linke forderte das Ministerium auf, von einer Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht abzusehen und stattdessen umgehend den Dialog mit Gewerkschaften und Kirche zu suchen. Foerster wies zudem die Argumentation von Wirtschaftsverbänden zurück, weniger verkaufsoffene Sonntage führten zu massiven Umsatzeinbußen.

Es handele sich um einen Verlagerungseffekt, und der Sonntagsschutz dürfe nicht für „phantomhafte Umsatzsteigerungen“ geopfert werden.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Justicia (Archiv)

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Linksfraktion bezeichnet Urteil zur Öffnungszeitenverordnung als "Niederlage mit Ansage"
  • SPD-geführtes Wirtschaftsministerium sei für die Situation verantwortlich
  • Forderung nach Dialog mit Gewerkschaften und Kirche statt Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Betroffen: tourismusabhängige Unternehmen in Mecklenburg-Vorpommern
  • Stärke: erheblicher wirtschaftlicher Schaden
  • Zeitpunkt: aktuell, nach Urteil des Oberverwaltungsgerichts

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Urteil des Oberverwaltungsgerichts als "Niederlage mit Ansage" angesehen
  • SPD-geführtes Wirtschaftsministerium wurde für Ignorieren von Warnungen verantwortlich gemacht
  • Konflikt zwischen wirtschaftlichen Interessen und Konsens mit Gewerkschaften hervorgehoben

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Wirtschaftsministerium soll von einer Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht absehen
  • Dialog mit Gewerkschaften und Kirche suchen
  • Klare Regelung zur Fortführung der Bäderverkaufsordnung umsetzen

Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




4,2/5 (22 Bewertungen)
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH