Warnstreik am BER gestartet – alle Passagierflüge gestrichen

18. März 2026

Brandenburg - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung

Arbeitskampf am Flughafen Berlin Brandenburg

() – Am Flughafen Berlin (BER) ist am Mittwochmorgen der von der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi angekündigte Warnstreik angelaufen.

Wegen der Arbeitsniederlegungen finden den ganzen Tag keine regulären Passagierflüge statt. Die Flughafengesellschaft rief Reisende dazu auf, sich bei ihrer Fluggesellschaft oder ihrem Reiseveranstalter zu Umbuchungen und alternativen Reisemöglichkeiten zu informieren.

Verdi wirft dem Arbeitgeber vor, die laufenden Tarifverhandlungen zu blockieren.

In der zweiten Verhandlungsrunde hätten die Arbeitgeber ein Angebot vorgelegt, das die Tarifkommission als nicht verhandlungsfähig zurückgewiesen habe. Die nächste Verhandlungsrunde ist für den 25. März angesetzt.

Die Arbeitgeber hatten in der zweiten Verhandlungsrunde eine Lohnerhöhung in mehreren Schritten bei einer Laufzeit bis Ende 2028 angeboten.

Demnach sollte es bis Juni eine Nullrunde geben, gefolgt von einem Plus von einem Prozent ab Juli 2026, 1,5 Prozent ab Juli 2027 und einem weiteren Prozent ab Mai 2028. Verhandlungsführer Holger Rößler bezeichnete das Angebot als Provokation am Verhandlungstisch.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Flughafen BER (Archiv)

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • betrifft: Flughafen Berlin Brandenburg (BER), Beschäftigte, Reisende
  • zeitlicher Rahmen: Warnstreik am Mittwoch, nächste Verhandlungsrunde am 25. März, Lohnerhöhungen bis Ende 2028
  • Tarifangebot: Nullrunde bis Juni, 1% ab Juli 2026, 1,5% ab Juli 2027, 1% ab Mai 2028

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Warnstreik von Verdi am Flughafen BER wegen blockierter Tarifverhandlungen
  • Arbeitgeberangebot wurde als nicht verhandlungsfähig zurückgewiesen
  • Unzufriedenheit mit Lohnerhöhung im Rahmen eines langen Tarifvertrags bis 2028

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Keine regulären Passagierflüge am Flughafen BER
  • Reisende sollen sich bei Fluggesellschaften oder Reiseveranstaltern über Umbuchungen informieren
  • Nächste Verhandlungsrunde für den 25. März angesetzt

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