Weimer verteidigt Vorgehen bei Nationalbibliothek in Leipzig

18. März 2026

Kultur - aktuelle Fakten und Einordnung

Kulturpolitik und Neubau in Leipzig

() – Kulturstaatsminister Wolfram Weimer hat sein Vorgehen mit Blick auf den geplanten Erweiterungsbau für die Deutsche Nationalbibliothek in gegen Kritik verteidigt.

Eine abschließende Prüfung der kostendefinierenden Planungsunterlagen für einen fünften Erweiterungsbau in Leipzig durch die zuständige Bauverwaltung des Bundes stehe noch aus, teilte die Bundesregierung am Mittwoch mit. Die langfristige Finanzierung sei zudem derzeit noch nicht gesichert. Das daraus resultierende Moratorium bedeute aber nicht, dass das Vorhaben gestrichen sei. Es könne in das laufende Haushaltsaufstellungsverfahren eingebracht werden, sodass hierüber parlamentarisch beraten werden könne.

„Selbstverständlich ist und bleibt der Bund der Deutschen Nationalbibliothek als Schatzkammer unseres schriftlichen Kulturerbes verpflichtet, ebenso wie ihrem Standort in Leipzig“, sagte Weimer. „Gleichwohl wollen wir für die Umsetzung ihres umfassenden Sammelauftrags künftig auch die Möglichkeiten der Digitalisierung stärker einsetzen.“ Deshalb gelte es, diesen gesetzlichen Sammelauftrag an die veränderten Gegebenheiten der digitalen Zeit anzupassen – nicht zuletzt auch mit Blick auf die enger werdenden finanziellen Spielräume der kommenden Jahre. „Dabei werden wir gemeinsam auch in Zukunft den Erhalt eingehender physischer Medienwerke sicherstellen.“

Der geplante fünfte Erweiterungsbau in Leipzig mit zu erwartenden Gesamtkosten von mehr als 100 Millionen Euro soll physische Neuzugänge sowie ältere Bestände aufnehmen, die derzeit nicht unter ausreichenden klimatischen Bedingungen gelagert werden können. Das Bauvorhaben soll im Zeitraum von 2027 bis 2032 realisiert werden. Die Nachricht, dass der Neubau vorerst nicht kommen soll, hatte zuletzt für scharfe Kritik aus der Kulturszene sowie aus gesorgt.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Wolfram Weimer (Archiv)

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Abschlussprüfung der Planungsunterlagen für den Erweiterungsbau steht noch aus.
  • Langfristige Finanzierung des Projekts derzeit nicht gesichert.
  • Geplanter Bauzeitraum des Erweiterungsbaus ist von 2027 bis 2032.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Betroffene: Deutsche Nationalbibliothek, Kulturszene, Sachsen
  • Stärkung: geplanter Erweiterungsbau
  • Zeitraum: 2027 bis 2032, Gesamtkosten über 100 Millionen Euro

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Geplante Erweiterung der Deutschen Nationalbibliothek in Leipzig benötigt abschließende Prüfungen der Planungsunterlagen.
  • Langfristige Finanzierung des Projekts ist noch nicht gesichert; Moratorium bedeutet jedoch nicht Streichung des Vorhabens.
  • Geplante Digitalisierung zur Anpassung an veränderte Gegebenheiten und finanzielle Spielräume.

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Prüfung der Planungsunterlagen für den Erweiterungsbau läuft noch
  • Langfristige Finanzierung ist derzeit nicht gesichert
  • Möglichkeit, das Vorhaben in das Haushaltsaufstellungsverfahren einzubringen

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