Rechnungshof rügt Behörden-Aufbau durch Auswärtiges Amt

19. März 2026

Politik - aktuelle Fakten und Einordnung

Kritik am Auswärtigen Amt in Bonn

() – Das Auswärtige Amt stößt in Zusammenhang mit dem Aufbau des neuen Bundesamts für Auswärtige Angelegenheiten auf scharfe Kritik des Bundesrechnungshofs.

„Bei der Behördenerrichtung sind verschiedene finanzwirtschaftliche und organisatorische Arbeitsschritte unverzichtbar“, heißt es in einem Bericht der Rechnungsprüfer an den Bundestags-Haushaltsausschuss, über den das Nachrichtenmagazin Politico berichtet. Das Auswärtige Amt habe die notwendigen Arbeitsschritte „nicht oder nicht ausreichend“ erledigt: „Damit setzt es den Bundeshaushalt erheblichen finanziellen Risiken aufgrund unkontrollierter Folgewirkungen aus.“ Das neue Amt könne seinen Erinnerungszweck „nicht verwirklichen“.

Die Behörde mit Sitz in wurde 2021 gegründet, als Heiko Maas (SPD) Außenminister war. Es sollte das Auswärtige Amt entlasten und „nicht ministerielle“ Aufgaben übernehmen. Dabei geht es unter anderem um die Bearbeitung von Visumanträgen von Fachkräften. Die Erwartungen an das Bundesamt für auswärtige Angelegenheiten sind hoch. Die Regierung will eine sogenannte „Work-and-stay“-Agentur einrichten. Sie soll zentrale Anlaufstelle für mögliche Arbeitsmigranten werden und die Verfahren beschleunigen.

Laut Bericht an den Haushaltsausschuss will das Auswärtige Amt die Wirtschaftlichkeit seiner neuen Behörde auf den Prüfstand stellen und bis Ende des Jahres Ergebnisse präsentieren.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Auswärtiges Amt (Archiv)

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Bundesrechnungshof kritisiert Auswärtiges Amt wegen unzureichender Arbeitsschritte bei der Aufbau des neuen Bundesamts für Auswärtige Angelegenheiten.
  • Das neue Amt, gegründet 2021, sollte das Auswärtige Amt entlasten und spezifische Aufgaben wie die Bearbeitung von Visumanträgen übernehmen.
  • Das Auswärtige Amt plant, die Wirtschaftlichkeit seiner neuen Behörde zu überprüfen und bis Ende des Jahres Ergebnisse zu präsentieren.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Betroffenes Amt: Bundesamt für Auswärtige Angelegenheiten
  • Zielgruppe: Fachkräfte, potenzielle Arbeitsmigranten
  • Fristen: Ergebnisse zur Wirtschaftlichkeit bis Ende des Jahres

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Kritik des Bundesrechnungshofs an der Errichtung des neuen Bundesamts für Auswärtige Angelegenheiten
  • Notwendige finanzwirtschaftliche und organisatorische Schritte wurden nicht ausreichend erledigt
  • Ziel des neuen Amts ist die Entlastung des Auswärtigen Amts und die Bearbeitung von Visumanträgen

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Auswärtige Amt prüft Wirtschaftlichkeit des neuen Bundesamts für Auswärtige Angelegenheiten.
  • Ergebnisse sollen bis Ende des Jahres präsentiert werden.
  • Ziel ist die Einrichtung einer "Work-and-stay"-Agentur zur Beschleunigung von Visumverfahren.

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