Dax bricht um fast drei Prozent ein – Sorge um Energiepreise

19. März 2026

Wirtschaft - aktuelle Fakten und Einordnung

Wirtschaft: Dax-Fall und steigende Energiepreise in Frankfurt

Frankfurt/Main () – Am Donnerstag hat der Dax kräftig nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 22.840 Punkten berechnet, satte 2,8 Prozent niedriger als am Vortag.

Bis kurz vor Handelsende konnten sich lediglich Papiere der Deutschen Börse dem Abwärtssog entziehen und legten etwa 0,3 Prozent zu, für alle anderen ging es deutlich bergab. Allen voran Vonovia mit einem Abschlag von 12 Prozent. Der Immobilienkonzern würde ganz besonders leiden, würde die EZB die Zinsen wieder anheben, um eine möglicherweise anziehende Inflation zu bekämpfen. Da halfen auch nicht die vorgelegten Zahlen, wonach nach einer Durststrecke wieder ein Milliardengewinn erzielt wurde. Der würde bei drohenden Abwertungen schnell pulverisiert.

Unter Anlegern macht sich langsam die vermeintliche Gewissheit breit, dass der Konflikt im Nahen Osten länger andauern – und die Energiepreise hartnäckiger hoch bleiben könnten. Denn mittlerweile ist im -Krieg bereits nicht ganz unerheblich Infrastruktur beschädigt, was selbst bei einem schnellen Kriegsende die Produktion hemmen könnte.

Der Gaspreis legte am Donnerstag um weitere rund 14 Prozent zu, auch wenn der Aufschlag am Morgen sogar noch deutlich höher war und sich im Tagesverlauf wieder etwas reduzierte. Eine Megawattstunde zur Lieferung im April kostete am Nachmittag rund 62 Euro, das impliziert einen Verbraucherpreis von mindestens rund 11 bis 14 Cent pro Kilowattstunde (kWh) inklusive Nebenkosten und Steuern, sollte das Preisniveau dauerhaft so bleiben.

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Auch der Ölpreis stieg für seine Verhältnisse stark: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Donnerstagnachmittag gegen 17 Uhr deutscher Zeit 110,70 US-Dollar, das waren 3,1 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Donnerstagnachmittag ebenfalls etwas stärker: Ein Euro kostete 1,1534 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8670 Euro zu haben.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Frankfurter Börse

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Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Dax fiel am Donnerstag um 2,8 Prozent auf 22.840 Punkte.
  • Vonovia-Aktien sanken um 12 Prozent aufgrund möglicher Zinserhöhungen der EZB.
  • Gaspreis stieg um 14 Prozent, ein Fass Brent-Öl kostete 110,70 US-Dollar (+3,1 Prozent).

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • betrifft Anleger und den Immobilienkonzern Vonovia
  • Dax fiel um 2,8 Prozent auf 22.840 Punkte
  • Gaspreis stieg um rund 14 Prozent, Ölpreis um 3,1 Prozent auf 110,70 US-Dollar

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Dax fiel um 2,8 Prozent aufgrund steigender Sorgen über Inflation und Zinsanhebungen der EZB
  • Vonovia besonders betroffen von möglichen Zinsanhebungen, trotz positiver Unternehmenszahlen
  • Unsicherheit über den Nahostkonflikt führt zu erhöhten Energiepreisen und marktfremden Risikoeinschätzungen

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Keine Angabe

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