Dax weiter im Minus – Lage im Nahen Osten bleibt undurchsichtig
Wirtschaft - aktuelle Fakten und Einordnung
Wirtschaft: Dax im Minus in Frankfurt
Frankfurt/Main () – Der Dax hat sich am Dienstag nach einem bereits schwachen Start bis zum Mittag weiter im roten Bereich bewegt. Gegen 12:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 22.585 Punkten beschlossen, 0,3 Prozent unter dem Schlussniveau vom Freitag. An der Spitze der Kursliste rangierten Brenntag, BASF und Zalando, am Ende SAP, Bayer und Airbus.
„Die Anleger schauen weiter dem Nachrichtentennis zwischen dem Iran und den USA zu und reagieren nur noch ad hoc auf die jeweilige Nachrichtenlage“, sagte Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst von CMC Markets. Die Situation im Nahen Osten sei weiterhin undurchsichtig und die entsprechenden Tickermeldungen bewegten über die Energie- dann auch immer die Aktienmärkte.
„Mit einem Auge schauen die Investoren auch auf die direkten Auswirkungen im Bereich des Konsums und der Preisentwicklungen in den USA und Europa“, so Lipkow. Es bleibe spannend, wann sich die höheren Öl- und Gaspreise auf das Einkaufsverhalten auswirken werden und damit die Konjunktur dämpfen. „Die heute veröffentlichten Einkaufsmanagerindizes aus Europa zeigen ein eher gemischtes Bild auf, liegen jedoch weitestgehend in der Expansionszone. Für die zweite Tageshälfte stehen die US-Makrodaten und die Situation im Nahen Osten im Fokus.“
Die europäische Gemeinschaftswährung war am Dienstagmittag etwas schwächer: Ein Euro kostete 1,1597 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8623 Euro zu haben.
Der Ölpreis stieg unterdessen deutlich: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete gegen 12 Uhr deutscher Zeit 101,70 US-Dollar; das waren 1,7 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Frankfurter Börse |
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Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?
- Dax bei 22.585 Punkten, 0,3 Prozent unter Schlussniveau vom Freitag
- Ölpreis gestiegen auf 101,70 US-Dollar pro Fass, plus 1,7 Prozent
- Euro schwächer, 1 Euro kostet 1,1597 US-Dollar
Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?
- Betroffen: Anleger, Investoren, insbesondere im Bereich Energie und Konsum
- Regionen: Europa, USA, Naher Osten
- Zeiträume: kurzfristige Marktreaktionen, aktuelle Entwicklungen am Dienstag, US-Makrodaten am selben Tag
Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?
- Unsicherheiten durch Nachrichtentennis zwischen Iran und USA
- Höhere Öl- und Gaspreise könnten Konsumverhalten und Konjunktur dämpfen
- Gemischte Einkaufsmanagerindizes in Europa, die aber in der Expansionszone liegen
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