Berlin beschließt Landesstrategie für queere Sicherheit
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Gesellschaftliche Maßnahmen für queere Sicherheit in Berlin
Berlin () – Der Berliner Senat hat als erstes Bundesland eine Landesstrategie für queere Sicherheit und gegen Queerfeindlichkeit beschlossen. Das teilte die Senatsverwaltung für Arbeit, Soziales, Gleichstellung, Integration, Vielfalt und Antidiskriminierung mit.
Die Strategie beruht auf Empfehlungen eines Runden Tisches, an dem sich seit Frühjahr 2024 mehr als 400 Menschen beteiligt haben.
Senatorin Cansel Kiziltepe sagte, mit dem Beschluss werde der Schutz und die Sicherheit für queere Menschen in Berlin dauerhaft verankert. Die Stadt solle spürbar sicherer werden und eine lebenswerte Stadt für lesbische, schwule, bisexuelle, trans-, intergeschlechtliche und queere Menschen bleiben.
Ansprechperson Alfonso Pantisano betonte, Berlin mache damit deutlich, dass die Sicherheit queeren Lebens zur politischen Priorität werde.
Hintergrund ist eine Zunahme queerfeindlicher Angriffe. Die Landesregierung hatte sich in ihren Koalitionsrichtlinien vorgenommen, gemeinsam mit den queeren Communitys, Senatsverwaltungen und Bezirken eine solche Strategie zu erarbeiten.
Sie soll die Anstrengungen gegen Queerfeindlichkeit vertiefen und die Sicherheit von LSBTIQ+ Personen vor Hasskriminalität und Diskriminierung stärken.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Regenbogen-Fahne (Archiv) |
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