VdK stellt sich gegen Leistungskürzungen bei Kassenpatienten

28. März 2026

Politik - aktuelle Fakten und Einordnung

Gesundheitspolitik in Berlin: Leistungskürzungen vermeiden

() – Die Präsidentin des Sozialverbandes VdK, Verena Bentele, hat vor Leistungskürzungen bei gesetzlich Krankenversicherten gewarnt.

„Der VdK erwartet, dass die Vorschläge der Kommission die Beitragszahlenden entlasten und keine Leistungskürzungen verursachen“, sagte Bentele den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Samstagausgaben). Entscheidend seien strukturelle Reformen, die Einnahmen und Ausgaben ausbalancierten, „ohne die Versorgungsqualität zu gefährden“.

Bentele äußerte sich im Vorfeld der für Montag erwarteten Berichterstattung der Finanzkommission Gesundheit, die einen Katalog mit 60 Sparvorschlägen im Gesundheitswesen machen wird. „Alle müssen einen Beitrag leisten: der Bund, indem er für gesamtgesellschaftliche Aufgaben in der GKV aufkommt und die Leistungserbringer durch ein vorübergehendes Ausgabenmoratorium – das ist eine Frage der Gerechtigkeit“, sagte Bentele.

Notwendig sei auch eine ausgewogenere Finanzierung, indem die Beitragsbemessungsgrenze in der GKV angehoben und weitere Einkommensarten einbezogen werden. „Der VdK lehnt die Abschaffung der kostenlosen Familienversicherung als versteckte Beitragserhöhung entschieden ab – dies steht dem solidarischen Gedanken in der GKV entgegen und würde vor allem Frauen und Familien mit kleinen Einkommen belasten“, sagte Bentele. Auch höhere Arzneimittelzuzahlungen oder eine Rückkehr zur Praxisgebühr wären eine „unsoziale Zusatzbelastung“, die vor allem chronisch Kranke, ältere Menschen und einkommensschwache Patienten treffen würde, ergänzte sie.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Patient mit Infusionsständer (Archiv)

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Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Warnung vor Leistungskürzungen bei gesetzlich Krankenversicherten
  • Finanzkommission Gesundheit plant Katalog mit 60 Sparvorschlägen
  • Ablehnung der Abschaffung der kostenlosen Familienversicherung und höhere Arzneimittelzuzahlungen

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Betroffen: gesetzlich Krankenversicherte
  • Zielgruppen: chronisch Kranke, ältere Menschen, einkommensschwache Patienten, Familien mit kleinen Einkommen
  • Zeitraum: Berichterstattung der Finanzkommission Gesundheit am Montag, 60 Sparvorschläge

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Warnung vor Leistungskürzungen bei gesetzlich Krankenversicherten
  • Erwartung auf Entlastung der Beitragszahlenden ohne Einschränkungen der Versorgungsqualität
  • Notwendigkeit struktureller Reformen zur Balance von Einnahmen und Ausgaben

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Berichterstattung der Finanzkommission Gesundheit erwartet
  • Vorschläge zur besseren Finanzierung und Ausbalancierung von Einnahmen und Ausgaben
  • Ablehnung der Abschaffung der kostenlosen Familienversicherung sowie höherer Arzneimittelzuzahlungen
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