SPD-Fraktion Berlin nimmt Kürzungen im Gewaltschutz von Frauen zurück

25. November 2025

Berlin - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung

Gewaltschutz für Frauen in Berlin

() – Die SPD-Fraktion Berlin hat angekündigt, alle geplanten Kürzungen im Bereich des Gewaltschutzes von Frauen zurückzunehmen. Dies gab Marie-Christine Schultz, Leiterin Öffentlichkeitsarbeit der SPD-Fraktion, am Dienstag bekannt.

Die Fraktion betont die Bedeutung von Präventionsarbeit und dem Ausbau von Schutzstrukturen, da jede dritte Frau im Laufe ihres Lebens körperliche oder sexualisierte Gewalt erlebt.

Die SPD-Fraktion hat in den vergangenen zehn Jahren maßgeblich dazu beigetragen, dass der Etat im Bereich des Gewaltschutzes von Frauen verdreifacht wurde.

Mit dem politisch geeinten Haushalt werde dieser Ausbau fortgesetzt. Neben den 10 Millionen Euro aus dem Sondervermögen werden weitere 16 Millionen Euro in den Ausbau von Frauenschutzplätzen investiert.

Berlin ist das einzige Bundesland, das bereits einen Betroffenenrat für den Bereich der häuslichen Gewalt eingesetzt hat.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Abgeordnete der SPD-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus (Archiv)

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Alle geplanten Kürzungen im Bereich des Gewaltschutzes von Frauen werden zurückgenommen.
  • 10 Millionen Euro aus dem Sondervermögen und 16 Millionen Euro werden in den Ausbau von Frauenschutzplätzen investiert.
  • Berlin hat den ersten Betroffenenrat für häusliche Gewalt in einem Bundesland eingesetzt.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Betrifft Frauen in Berlin
  • Jede dritte Frau erlebt körperliche oder sexualisierte Gewalt
  • 10 Millionen Euro aus dem Sondervermögen, weitere 16 Millionen Euro für Frauenschutzplätze

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Ankündigung der SPD-Fraktion, alle Kürzungen im Gewaltschutz zurückzunehmen
  • Bedeutung der Präventionsarbeit und Ausbau von Schutzstrukturen
  • Verdopplung der finanziellen Mittel für Frauenschutzplätze auf insgesamt 26 Millionen Euro

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Rücknahme aller geplanten Kürzungen im Bereich des Gewaltschutzes von Frauen
  • Investition von 16 Millionen Euro in den Ausbau von Frauenschutzplätzen
  • Fortsetzung des Ausbaus von Schutzstrukturen und Präventionsarbeit
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH