Entwicklungsministerin kündigt neue Hilfen für den Libanon an

29. März 2026

Politik - aktuelle Fakten und Einordnung

Außenpolitik und internationale Beziehungen: Berlin

() – Entwicklungsministerin Reem Alabali Radovan (SPD) hat den Angriff der USA und Israels auf den deutlich kritisiert. „Ich habe erhebliche Zweifel daran, dass dieser Angriff völkerrechtskonform war“, sagte die SPD-Politikerin dem Nachrichtenportal T-Online. Es bereite ihr große Sorgen, dass internationale Regeln an Gewicht verlieren. „Es ist unverzichtbar, dass wir auch weiterhin auf die internationale Ordnung und das Völkerrecht setzen.“

Im Iran könne man die Menschen aktuell nicht vor Ort unterstützen, da man nicht mit dem Regime oder iranischen Organisationen zusammenarbeite. „Der Iran ist kein Partnerland der Entwicklungszusammenarbeit“, sagte Alabali Radovan. Allerdings verstärke man die Hilfen im , wo durch den neu entfachten Konflikt zwischen und der Hisbollah zahlreiche Menschen auf der Flucht sind. „Deshalb unterstützen wir die Menschen dort jetzt zusätzlich zur humanitären Hilfe des Auswärtigen Amts auch mit Mitteln unseres Hauses, damit sie vor Ort besser versorgt werden können“, so die Ministerin.

Zudem lehnte Alabali Radovan trotz Gesprächen des Innenministeriums mit der afghanischen Regierung Kontakte mit den Taliban ab. „Ich bin dagegen, Beziehungen mit den Taliban zu normalisieren.“ Man dürfe die Menschen aber nicht im Stich lassen. Für die Weltgemeinschaft gelte nun: „Hilfe muss möglich bleiben, ohne die Taliban zu legitimieren.“

Siehe auch:  Bundeswehr findet zu wenige Freiwillige für Litauen-Brigade
Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Reem Alabali Radovan (Archiv)

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Entwicklungsministerin kritisiert US- und Israel-Angriff auf Iran als völkerrechtswidrig.
  • Unterstützung im Libanon wird ausgeweitet aufgrund des Konflikts zwischen Israel und Hisbollah.
  • Ministerin lehnt Normalisierung von Beziehungen zu den Taliban ab, betont aber die Notwendigkeit humanitärer Hilfe.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Zielgruppe: Menschen im Libanon, die von Konflikten betroffen sind
  • Region: Iran, Libanon
  • Keine Angabe

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Kritik am völkerrechtswidrigen Angriff der USA und Israels auf den Iran
  • Sorgen über den Verlust internationaler Regeln und die Bedeutung des Völkerrechts
  • Unterstützung für Menschen im Libanon aufgrund des Konflikts zwischen Israel und der Hisbollah
4,0/5 (12 Bewertungen)
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH