Thüringen verliert bis 2045 mehr als 300.000 Einwohner

30. März 2026

Regional - Thüringen - aktuelle Fakten und Einordnung

Gesellschaft: Bevölkerungsrückgang in Thüringen

() – Die Bevölkerung in wird in den kommenden zwei Jahrzehnten deutlich schrumpfen. Das teilte das Thüringer Landesamt für Statistik am Montag mit.

Demnach wird die Einwohnerzahl bis zum Jahr 2045 um 15,1 Prozent oder 317.400 Personen sinken. Ende 2024 lebten noch rund 2,1 Millionen Menschen im Freistaat, 2045 werden es voraussichtlich nur noch etwa 1,78 Millionen sein.

Hauptursache für den Rückgang ist ein anhaltender Sterbefallüberschuss, der durch die Altersstruktur und niedrige Geburtenzahlen verstärkt wird.

Im Schnitt werden jährlich etwa 19.100 Menschen mehr sterben als Kinder geboren werden. Zuwanderungsgewinne von durchschnittlich 4.000 Personen pro Jahr können diese Lücke nicht schließen.

Die Berechnungen basieren auf den Bevölkerungsbewegungen der Jahre 2019 bis 2024 und vorläufigen Daten für 2025.

Alle Landkreise und kreisfreien Städte werden Einwohner verlieren, allerdings in unterschiedlichem Ausmaß. Den stärksten prozentualen Rückgang erwarten die Statistiker mit 22,4 Prozent im Landkreis Saalfeld-Rudolstadt.

Am geringsten fällt der Verlust mit 6,3 Prozent in der Stadt aus. Detaillierte Ergebnisse sind im Internetportal ‚Thüringen morgen‘ des Landesamtes veröffentlicht.

Siehe auch:  Schwerer Unfall auf der Staatsstraße bei Kirchheim in Schwaben

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Menschen in einer Fußgängerzone (Archiv)

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