Hackergruppe greift Neuköllner Fernheizwerk an
Berlin - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung
Cyberangriff auf Berliner Infrastruktur
Berlin () – Eine Cyber-Attacke hat offenbar das Fernheizwerk Neukölln in Berlin getroffen.
Einem Bericht der „Welt“ zufolge wurde die Attacke bereits am 20. März entdeckt. Unbekannte haben Daten verschlüsselt und eine Lösegeldforderung gestellt, heißt es aus Sicherheitskreisen.
Die gesetzte Frist für die Lösegeldzahlung sei inzwischen verstrichen, die Angreifer drohten demnach mit einer Veröffentlichung der Daten im Darknet.
Betroffen sei nach bisherigen Erkenntnissen die Verwaltungsebene, unter anderem das Rechnungswesen und die Kommunikation. Die Wärmeversorgung sei nicht beeinträchtigt.
Die Berliner Polizei bestätigte, dass ihr der Ransomware-Angriff seit dem 20. März bekannt ist.
Die technischen Anlagen und die Heizleistung seien nicht betroffen. Weitere Details nannten die Ermittler mit Verweis auf laufende Untersuchungen nicht.
Hinweise auf ähnliche Angriffe auf andere Berliner Energieunternehmen gebe es derzeit nicht. Wie die Täter in die Systeme eindringen konnten, ist noch unklar.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Heizungsrohr (Archiv) |
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Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?
- Cyber-Attacke auf das Fernheizwerk Neukölln entdeckt am 20. März
- Daten wurden verschlüsselt; Lösegeldforderung gestellt
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Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?
- Betroffen: Fernheizwerk Neukölln, Verwaltungsebene (Rechnungswesen, Kommunikation)
- Zeitraum: Cyber-Attacke entdeckt am 20. März, Frist für Lösegeldzahlung verstrichen
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- Cyber-Attacke auf das Fernheizwerk Neukölln in Berlin
- Datenverschlüsselung und Lösegeldforderung durch Unbekannte
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Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?
- Ermittlungen der Berliner Polizei laufen seit dem 20. März.
- Ransomware-Angriff auf die Verwaltungsebene bestätigt.
- Technische Anlagen und Wärmeversorgung sind nicht betroffen.
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