Weiterer Tatverdächtiger nach Kaltem Fall von 2010 in Köln festgenommen
Nordrhein-Westfalen - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung
Gesellschaft: Neuer Tatverdächtiger in Köln ermittelt
Köln () – Mehr als 16 Jahre nach einem Tötungsdelikt an der A59 bei Leverkusen hat die Polizei einen weiteren Tatverdächtigen festgenommen. Das teilten Staatsanwaltschaft und Polizei Köln am Dienstag mit.
Dem 60-Jährigen wird vorgeworfen, an der Tat im Januar 2010 beteiligt gewesen zu sein, bei der ein 43-jähriger Italiener durch Schläge gegen den Kopf getötet wurde.
Die Ermittlungen waren 2022 von der EG ‚Cold Cases‘ der Polizei Köln neu aufgerollt worden, nachdem moderne kriminaltechnische Untersuchungen neue Ansätze ergeben hatten. Durch erweiterte Möglichkeiten des DNA-Abgleichs geriet der nun Festgenommene in den Fokus.
Bereits im August 2024 war ein damals 45-jähriger Tatverdächtiger in den Niederlanden vorläufig festgenommen, aber wieder entlassen worden. Ein weiterer, international gesuchter Tatverdächtiger war in der Zwischenzeit verstorben.
Der 60-Jährige wurde am Samstagabend gegen 22:20 Uhr bei einer Grenzkontrolle der Bundespolizei an der A3 bei Ruhstorf festgenommen, als er aus Österreich einreisen wollte.
Die Beamten stellten einen Untersuchungshaftbefehl des Amtsgerichts Köln fest. Die Ermittlungen zu den Hintergründen und dem genauen Tatort dauern an.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Polizeistreife im Einsatz (Archiv) |
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