Kubicki verteidigt Kandidatur als FDP-Chef gegen Kritik

6. April 2026

Politik - aktuelle Fakten und Einordnung

Politische Debatten in Berlin: FDP-Vorsitz Kandidatur

() – Wolfgang Kubicki hat seine Bewerbung als FDP-Parteivorsitzender gegen Kritik aus den eigenen Reihen verteidigt.

„Lieber ein altes Schlachtross als ein lahmes Steckenpferd“, sagte Kubicki dem Tagesspiegel mit Blick auf Äußerungen der FDP-Europaabgeordneten Marie-Agnes Strack-Zimmermann. Kubicki kündigte an, er wolle die FDP wiederbeleben.

„Ich bin 56 Jahre Mitglied der FDP und ich könnte es nicht ertragen, mitansehen zu müssen, wie die Partei zugrunde geht. Ich will alles dafür tun, um das zu verhindern“, sagte der 74-Jährige. Dass er mit seinem Alter keinen Neuanfang verkörpere, sei ihm bewusst. „Ich bin nicht die Zukunft der FDP, aber ich will, dass meine Partei überhaupt noch eine Zukunft hat“, sagte Kubicki dem Tagesspiegel.

Zu seiner Kandidatur sei er von vielen Leuten gedrängt worden, erklärte der frühere Bundestagsvizepräsident. „Den letzten Kick gab mir Christian Lindner am Donnerstag.“ Der frühere FDP-Vorsitzende habe ihm gesagt, die Partei sei am Ende, sollte Kubicki sie nicht übernehmen. „Ich habe ihm dann gesagt, er sei ein lustiges Kerlchen. Er verdient jetzt gutes Geld in der freien Wirtschaft und schiebt den Kinderwagen durch den Park“, sagte Kubicki.

Trotzdem habe Lindner recht: „Jemand muss jetzt den Karren aus dem Dreck ziehen.“ Sein Ziel sei es, die Partei wieder über die Fünfprozenthürde zu hieven. Dafür gibt sich Kubicki selbst ein Jahr. „Im Mai 2027 haben wir wieder FDP-Vorstandswahlen. Wenn wir bis dahin keinen Erfolg haben, dann war es das endgültig für mich.“

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Eine Abfrage der hatte am Montag ergeben, dass mehrere Mitglieder hinter Kubickis Kandidatur stehen. Für NRW-Landeschef Henning Höne, der auf dem FDP-Bundesparteitag Ende Mai ebenfalls als Parteichef kandidieren will, sprach sich öffentlich Marie-Agnes Strack-Zimmermann aus, ansonsten wollte sich für ihn auf dts-Anfrage aber zunächst niemand aus dem FDP-Vorstand positionieren.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Wolfgang Kubicki (Archiv)

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Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Wolfgang Kubicki verteidigt seine Kandidatur zum FDP-Parteivorsitz trotz interner Kritik.
  • Er plant, die FDP bis zu den Vorstandswahlen im Mai 2027 wieder über die Fünfprozenthürde zu bringen.
  • Christian Lindner drängte Kubicki zur Kandidatur, um die Partei vor dem Untergang zu bewahren.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Wolfgang Kubicki, 74 Jahre alt, aktuelle Kandidatur als FDP-Parteivorsitzender
  • Ziel: FDP über die 5-Prozent-Hürde bis Mai 2027 zu bringen
  • Unterstützung von Mitgliedern, u.a. Christian Lindner, Henning Höne und Marie-Agnes Strack-Zimmermann

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Wolfgang Kubicki verteidigt seine Kandidatur als FDP-Parteivorsitzender gegen interne Kritik.
  • Ergewährte Unterstützung von Christian Lindner, der die Dringlichkeit einer Übernahme betonte.
  • Ziel: Wiederbelebung der FDP und Überwindung der Fünfprozenthürde bis zu den Vorstandswahlen 2027.

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Kubicki möchte die FDP wiederbeleben und verfolgt das Ziel, die Partei über die Fünfprozenthürde zu bringen.
  • Er hat die Unterstützung mehrerer Mitglieder der FDP für seine Kandidatur erhalten.
  • Kubicki plant, bis zu den FDP-Vorstandswahlen im Mai 2027 Erfolge zu erzielen.
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH