Linke fordert Notfallversorgung für Wilhelmsburg nach Krankenhaus-Schließung

8. April 2026

Hamburg - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung

Gesundheitsversorgung in Wilhelmsburg analysiert

() – Die Linke in der Hamburger Bürgerschaft fordert eine sofortige Notfalllösung für die Gesundheitsversorgung im Stadtteil Wilhelmsburg. Die Fraktion wirft dem rot-grünen Senat schweres Versagen vor, da nach der Schließung des Krankenhauses Groß-Sand erhebliche Versorgungslücken entstanden seien und eine angekündigte Stadtteilklinik nicht in Sicht sei, sagten die gesundheitspolitischen Sprecher am Mittwoch.

Der gesundheitspolitische Sprecher Deniz Celik sprach von „politisch organisierter Unterversorgung“.

Tausende Patienten hätten ihre Notfallversorgung verloren, während Arztpraxen überlastet und umliegende Krankenhäuser überfordert seien. Konkret verlangt die Linke in einem Antrag eine rund um die Uhr verfügbare chirurgische und internistische Akutversorgung, neue Arztsitze sowie ein verbindliches Konzept für eine Stadtteilklinik mit Umsetzung bis spätestens 2027.

Der Wahlkreisabgeordnete Kay Jäger kritisierte zudem, dass die Beschäftigten des geschlossenen Krankenhauses verunsichert seien, und forderte verbindliche Übernahmeangebote für sie.

Die Linke pocht auf eine öffentliche, gemeinwohlorientierte Trägerschaft für die künftige Klinik und lehnt eine profitorientierte Führung ab.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Notfallaufnahme (Archiv)

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Sofortige Notfalllösung für Gesundheitsversorgung in Wilhelmsburg gefordert
  • Antrag verlangt 24/7 chirurgische und internistische Akutversorgung sowie neue Arztsitze
  • Stadtteilklinik mit Umsetzung bis spätestens 2027 gefordert

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Zielgruppe: Patienten in Wilhelmsburg
  • Region: Hamburg
  • Fristen: Umsetzung des Klinik-Konzepts bis spätestens 2027

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Schließung des Krankenhauses Groß-Sand und daraus resultierende Versorgungslücken
  • Fehlende Stadtteilklinik trotz Ankündigungen
  • Überlastung von Arztpraxen und umliegenden Krankenhäusern

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Forderung nach sofortiger Notfalllösung für Gesundheitsversorgung in Wilhelmsburg
  • Antrag auf rund um die Uhr verfügbare chirurgische und internistische Akutversorgung
  • Forderung nach verbindlichen Übernahmeangeboten für Beschäftigte des geschlossenen Krankenhauses
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH